Der TSV sieht auch die Stadt in der Pflicht.

Kaldenkirchen. 500 000 Euro kostet die Sanierung der Jahn-Kampfbahn des TSV Kaldenkirchen. Weitere 800 000 Euro sind fällig, wenn es Kunstrasenplatz, Kunststoff-Laufbahn und Flutlicht-Anlage geben soll. Diese Zahlen nannte Vorsitzender Paul Schrömbges in der jüngsten Sitzung des TSV-Vorstandes. Um die Aufgaben stemmen zu können, bittet der TSV Mitglieder, Sponsoren und Stadt um Hilfe.

"Die gute alte Jahn-Kampfbahn ist mächtig in die Jahre gekommen", sagt Schrömbges. Und zu klein. Für 26 Fußball-Mannschaften gibt es einen Aschen- und einen Rasenplatz. Hinzu kommen das Training der Leichtathleten, die Abnahme von Sportabzeichen und vier Schulen, die die Kampfbahn nutzen. Auch die fünf Tennisanlagen seien sanierungsbedürftig. Drückend seien die Betriebskosten: Pro Jahr 80 000 Euro, so der Vorsitzende.

Laut Schrömbges gibt es zwei Möglichkeiten: Die große Lösung mit Verkauf des TSV-Areals, um dort Wohnhäuser zu bauen, und Verlegung der Sportanlage; die kleine Lösung mit Sanierung und Erweiterung des Bestehenden. Die große Lösung lasse sich nach Gesprächen mit der Stadt nicht umsetzen- obwohl es einen Investor gab.

Zur Finanzierung der dringlichsten Maßnahmen wird ein Antrag über 100 000 Euro an die Stadt vorbereitet. Schrömbges: "Sanierung und bedarfsgerechter Ausbau der Jahn-Kampfbahn ist nicht alleine eine Aufgabe des TSV Kaldenkirchen."

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