Spatenstich: Direkt neben dem Hallenbad in Kaldenkirchen entsteht ein Saunapark für die ganze Familie. Kosten: 2,2 Millionen Euro.

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So soll „Finlantis“ später aussehen. Am Dienstag griffen dafür (nächstes Foto) zum Spaten (v.l.): Andreas Bartsch (Ortsvorsteher), Günter Werner (Vorsitzender Aufsichtsrat Stadtwerke), Christian Wagner (Bürgermeister), Susanne Fritzsche (Technische Beigeordnete) und Norbert Dieling (Geschäftsführer Stadtwerke). (Fotos/Repro: Kurt Lübke)

So soll „Finlantis“ später aussehen. Am Dienstag griffen dafür (nächstes Foto) zum Spaten (v.l.): Andreas Bartsch (Ortsvorsteher), Günter Werner (Vorsitzender Aufsichtsrat Stadtwerke), Christian Wagner (Bürgermeister), Susanne Fritzsche (Technische Beigeordnete) und Norbert Dieling (Geschäftsführer Stadtwerke). (Fotos/Repro: Kurt Lübke)

So soll „Finlantis“ später aussehen. Am Dienstag griffen dafür (nächstes Foto) zum Spaten (v.l.): Andreas Bartsch (Ortsvorsteher), Günter Werner (Vorsitzender Aufsichtsrat Stadtwerke), Christian Wagner (Bürgermeister), Susanne Fritzsche (Technische Beigeordnete) und Norbert Dieling (Geschäftsführer Stadtwerke). (Fotos/Repro: Kurt Lübke)

Kaldenkirchen. Ab Ende des Jahres wird Nettetal kein weißer Fleck mehr auf der bundesdeutschen Sauna-Karte sein. Die Nettetaler müssen dann nicht mehr nach Tegelen, Grefrath oder Börholz fahren, wenn sie in die Sauna wollen. Denn bis November soll die Saunalandschaft neben dem Nette-Bad an der Buschstraße fertig sein, versprach am Dienstag Norbert Dieling, Geschäftsführer der Stadtwerke Nettetal, nach dem ersten Spatenstich.

Lange haben die Verantwortlichen nach dem richtigen Konzept für die Sauna gesucht. In Lappland wurden sie fündig. Im kleinen suomischen Städtchen Kuusamo habe die Projektgruppe "Kuusamoo Kolomentras" die alte finnische Sauna-Tradition modern weiterentwickelt. Inhaber Ari Raisänen war am Dienstag beim Spatenstich dabei.

"Hier entsteht eine Freizeit-Oase für die Region."

Christian Wagner, Bürgermeister

"In der neuen Sauna steht nicht der Sport, sondern Wellness im Vordergrund", unterstrich Dieling. Familien sollen sich erholen und Menschen jeden Alters wohl fühlen.

Die Sauna werde, wie im Ursprungsland, in einen Erdhügel integriert. Jahrhunderte alte finnische Holzstämme bilden das tragende Gerüst. Die Saunalandschaft werde einzigartig in Westdeutschland sein, vor allem in Verbindung mit dem Nette-Bad. Bürgermeister Christian Wagner: "Gerade dieser Erlebnis-Charakter wird Nettetal einen zusätzlichen Freizeitgewinn bereiten. Finlantis ist nicht nur eine neue Sauna. Im Doppelpack mit dem Nette-Bad entsteht hier eine neue Freizeit-Oase für die Region, die überregionale Bedeutung bekommen wird."

Niederländer gewann den Namens-Wettbewerb

Der Name "Finlantis" wurde aus 35Einsendungen ausgewählt. Er stammt von Jeu Houba aus dem Grenzdorf Belfeld. Er symbolisiere in origineller Weise die beiden Hauptmerkmale des Konzepts, so die Jury: die finnische Erlebniswelt kombiniert mit der auf Entspannung und Natur ausgerichteten, finnischen Saunatradition.

Für 2,2 Millionen Euro entsteht neben dem Nette-Bad an der Buschstraße der Saunapark "Finlantis" nach finnischem Vorbild. Im November sollen die Arbeiten beendet sein. Bauherr sind die Stadtwerke Nettetal, die auch das Nette-Bad betreiben.

Das Grundstück ist 4300Quadratmeter groß. Darauf entstehen ein Hauptgebäude in Blockbauweise und Außenbereich. Innen gibt es klassische, Dampf- und Meditations-Sauna. Außen sind geplant: Liegewiese, 40-Quadratmeter-Pool, Rasthütte und eine Aufguss-Sauna in einem Erdhügel für bis zu 50Personen. Im Sauapark wird Platz für bis zu 100Personen sein.

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