Zurück in seinem Gerätehaus an der Grenzwaldstraße ist der Löschzug Kaldenkirchen.

wza_1500x1004_610005.jpeg
Löschzugführer Hans Moors und Bau-Dezernentin Susanne Fritzsche vor dem sanierten Gerätehaus.

Löschzugführer Hans Moors und Bau-Dezernentin Susanne Fritzsche vor dem sanierten Gerätehaus.

Kurt Lübke

Löschzugführer Hans Moors und Bau-Dezernentin Susanne Fritzsche vor dem sanierten Gerätehaus.

Kaldenkirchen. Der Umzug des Löschzuges Kaldenkirchen ist abgeschlossen. Anfang Juni 2009 hatten die Wehrleute das Gerätehaus verlassen, damit das 1974 bezogene Gebäude an der Ecke Grenzwald-/van Alpen Straße umgebaut werden kann.

Während der Arbeiten nutzte die Wehr Räume der Firma Lueb und Schumacher an der Ringstraße. "Dass wir diese Räumlichkeiten vorübergehend nutzen konnten, war ein absoluter Glücksfall", betont Löschzugführer Hans Moors. "Wir waren dort sehr gut untergebracht. Es gab kaum Beeinträchtigungen für die Anlieger. Die Nachbarn zeigten sich kooperativ."

Auf einer Fläche von 360 Quadratmetern stehen fünf Fahrzeuge

Das Dach am Gerätehaus musste erhöht werden, damit demnächst die Drehleiter hineinpasst. Zudem wurde die Wärmedämmung verbessert und die Werkstatt geringfügig in Richtung Grenzwald-/Frankstraße erweitert. Auf einer Fläche von 360 Quadratmetern sind fünf Fahrzeuge untergebracht.

Hans Moors, auch stellvertretender Wehrleiter in Nettetal, unterstreicht, wie optimal der Standort des Feuerwehrgerätehauses ist, nicht nur für das Ausrücken, sondern auch für die Anfahrt der insgesamt 41Aktiven: "Freiwillige Wehrleute sind ja nicht am Standort, sondern müssen erst von ihren Wohnungen oder Arbeitsstätten zum Gerätehaus, um ausrücken zu können."

Der Bürgerschaft wird das verbesserte Feuerwehrgerätehaus bei einem "Tag der offenen Tür" im Frühjahr vorgestellt.

270 000 Euro hat die Stadt Nettetal für Dach-Erhöhung, Wärmedämmung und anderes ausgegeben. 21 000 Euro kamen noch dazu für die Bodenversiegelung.

Die Kaldenkirchener Feuerwehrleute packten auch selbst an. Sie deckten unter anderem das Dach ab und verlegten 3,8 Kilometer Elektroleitungen. "Das waren erhebliche Eigenleistungen", sagt die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer