Burg-Uda-Lauf: Obwohl das Wetter schlechter war als im Vorjahr, gingen mehr Sportler an den Start.

Burg-Uda-Lauf: Obwohl das Wetter schlechter war als im Vorjahr, gingen mehr Sportler an den Start.
Alle Altersgruppen waren angesprochen, beim Burg-Uda-Lauf an den Start zu gehen. Es gab Angebote für Jedermann. Am Ende konnten die Organisatoren mit dem Ablauf des Tages mehr als zufrieden sein.

Alle Altersgruppen waren angesprochen, beim Burg-Uda-Lauf an den Start zu gehen. Es gab Angebote für Jedermann. Am Ende konnten die Organisatoren mit dem Ablauf des Tages mehr als zufrieden sein.

Friedhelm Reimann

Alle Altersgruppen waren angesprochen, beim Burg-Uda-Lauf an den Start zu gehen. Es gab Angebote für Jedermann. Am Ende konnten die Organisatoren mit dem Ablauf des Tages mehr als zufrieden sein.

Oedt. Im vergangenen Jahr war das Wetter deutlich besser, dafür gingen bei der Premiere des Burg-Uda-Lauf-Spektakels nur rund 100 Läufer an den Start. Am Samstag regnete es immer wieder, trotzdem kamen etwa 160 Läuferinnen und Läufer. Für alle, die die Laufschuhe zu Hause gelassen hatte, gab es ein kleines Unterhaltungsprogramm – und genug zu essen und zu trinken sowieso.

Die Zeitnahme hatten die Organisatoren an Profis vergeben, die erst heute in der Lage sein werden, die Ergebnisse weiterzugeben – rekordverdächtig ist das nicht. Die Läufer im Schatten von Burg Uda strengten sich da mehr an – selbst die ganz kleinen.

Die Organisatoren hatten ganze Arbeit geleistet

Julian Calefice ist gerade erst eingeschult worden. Beim 400-Meter-Bambini-Lauf schaffte er es aufs Treppchen, er wurde Dritter. Zweiter wurde sein Freund Jonas Dück, der Sieger hieß Jonah Dams. Julian hatte sich zuvor als Fußballer versucht, bis er feststellte, dass die Leichtathletik ihm mehr liegt. Er gehört dem TuS Oedt an, der gemeinsam mit den „Perspektiven für Oedt“ das Spektakel organisiert hatte.

2,2 Kilometer Jugendlauf, fünf Kilometer Walking und Nordic Walking, Stundenlauf, Bambinilauf und fünf Kilometer für Jedermann – es war wirklich für jeden, der ein wenig sportlich ist, etwas dabei. Besonders beliebt: der Stundenlauf. Hier konnte man alleine laufen oder in einer Staffel. Diese hatten Namen wie „Die Gemütlichen“ oder „Die Turboschnecken“.

Alles andere als selbstverständlich: Obwohl die meisten Besucher ihren Regenschirm aufgespannt hatten, gab es dennoch genügend Applaus für die Aktiven. Ruslam Kallibekow (29) wohnt in unmittelbarer Nähe der Burg. Da er sowieso regelmäßig läuft, machte er jetzt zum zweiten Mal bei dem Lauf mit. Seine Bilanz: „Ich war schneller als vor einem Jahr, allerdings gab es diesmal auch mehr schnelle Läufer.“

Auch die Bürgermeister-Kandidaten waren erschienen

Alle drei Bürgermeister-Kandidaten waren da, aber keiner von ihnen nahm an einem der Läufe teil. Es ging ohnehin nicht nur um’s Laufen. Da war zum Beispiel der Nabu-Stand, der zum ersten Mal seine nagelneue Saftpresse im Einsatz hatte: 40 Kilogramm Äpfel warteten darauf, von Rolf Brandt und seinem Team zu einem unheimlich leckeren Saft verarbeitet zu werden.

Trotz des ungemütlichen Wetters verkaufte Mitorganisatorin Angelika Kappenhagen und andere TuS-Frauen erstaunlich viel Kuchen. Nicole Geitner, Quartiersmanagerin in Mülhausen, hatte am Wertmarken-Verkaufsstand viel zu tun und Rainer Pasch sorgte als DJ dafür, dass gute Musik das schlechte Wetter vergessen ließ. Einen Regenschauer konnte man auch nutzen, um eine Burgführung mit Alt-Bürgermeister Dieter Dohmessen mitzumachen. Die Taekwondo-Gruppe des TuS Oedt gab eine Kostprobe ihres Könnens.

„Es ist gut gelaufen“, lautete das Fazit von Angelika Kappenhagen. Sie geht davon aus, dass es im nächsten Jahr die dritte Auflage des Lauf-Spektakels an der Burg geben wird.

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