Das Mini-Schwein ist ein kleiner Star im Krefelder Tierheim.

Das Mini-Schwein ist ein kleiner Star im Krefelder Tierheim.
Irmchen lässt sich nicht lange bitten: Das Stück Zucchini wird mit großem Appetit direkt aus der Hand verzehrt.

Irmchen lässt sich nicht lange bitten: Das Stück Zucchini wird mit großem Appetit direkt aus der Hand verzehrt.

Blum

Irmchen lässt sich nicht lange bitten: Das Stück Zucchini wird mit großem Appetit direkt aus der Hand verzehrt.

Krefeld. Irmchen wird es im Tierheim liebevoll genannt: Das Mini-Schwein ist dort eine kleine Attraktion. Gut gelaunt grunzt es zur Begrüßung, als die Tierpflegerin ihm ein Stück Zucchini anbietet. Kurz wird dran geschnüffelt, bevor es beherzt vertilgt wird.

Tier der Woche

„Schweine werden vegetarisch ernährt“, erklärt Tierpflegerin Mona Schellscheidt. Irmchen frisst beispielsweise Weizenkleie, alle Arten von Gemüse sowie Kartoffeln und Schwarzbrot. Irmchen ist eine gute Kostverwerterin. „Allerdings haben wir als Grundfutter spezielles Hausschweinfutter mit Kräutern und Haferflocken.“

Doch Irmchen mag auch gerne Frisches: Bananen, Äpfel oder Möhren. Paprika verschmäht sie, obwohl Irmchen immer Hunger hat. Doch sie ist nicht übergewichtig: 18 Kilogramm bringt das Tier auf die Waage.

Da Irmgard äußerst familienfreundlich ist, wären ältere Kinder, die respektvoll und unter Aufsicht mit ihr umgehen, kein Problem. „Irmchen mag es nicht, zu etwas gezwungen zu werden“, informiert Schellscheidt. Ein Geschirr und ein Spaziergang an der Leine mag sie nicht, das Hochheben auch nicht. Als das Tierheimteam sie wiegen wollte, war sie nicht begeistert, aber zu beißen scheint ihr fremd zu sein.

In einer aufwendigen Aktion ist Irmchen in Krefeld eingefangen worden – vermutlich wurde sie ausgesetzt. Mittlerweile haben die Tierpfleger feststellen können, wie zutraulich sie ist und dass sie menschliche Gesellschaft mag.

Gesucht werden für Irmchen Menschen, die beispielsweise einen Pferde- oder Bauernhof haben. Vielleicht haben die Interessenten bereits ein Mini-Schwein, das Gesellschaft braucht.

Irmchen sollte Kontakt zu Tieren und Menschen haben, im Idealfall einen Artgenossen. Sie benötigt eine eingezäunte Wiese in der Nähe des Hauses. Da sie stubenrein ist, könnte sie auch durch eine Klappe Zugang zum Haus bekommen. Wenn Irmchen ganzjährig draußen gehalten wird, ist eine wetterfeste, isolierte Schutzhütte erforderlich.

Kontakt: Tierheim Krefeld, Flünnertzdyk 190, Telefon 02151/562137

www.tierheim-krefeld.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer