Unternehmer schauen optimistisch auf die Entwicklung 2018.

Kreis Viersen. Die regionale Wirtschaft befindet sich zu Jahresbeginn 2018 in einer Phase der Hochkonjunktur. Die Unternehmen melden eine im Vergleich zum Spätsommer 2017 noch einmal verbesserte Geschäftslage. Eine günstigere Lagebewertung gaben die Betriebe zuletzt im Spätsommer 2007 ab. Dies sind Ergebnisse der gemeinsamen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern Düsseldorf und Mittlerer Niederrhein, an der knapp 750 Unternehmen mit 75 000 Beschäftigten teilgenommen haben.

„Besonders erfreulich ist, dass die Unternehmen mehr als noch im vergangenen Herbst darauf vertrauen, dass diese Hochkonjunkturphase weiter anhält“, sagt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. Auch im Kreis Viersen meldeten die meisten Unternehmen eine gute oder befriedigende Geschäftslage.

Die Geschäftslage im Kreis Viersen liegt knapp unter dem Durchschnitt der Region. Hier meldeten 47 Prozent der Betriebe eine gute und 8 Prozent eine schlechte Lage. Damit ist die aktuelle Lageeinschätzung positiver als im Herbst 2017. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Geschäftslage im Kreis sogar deutlich verbessert. Zu Jahresbeginn 2017 meldeten lediglich 29 Prozent der Betriebe eine gute Lage. „Dies liegt insbesondere an der Industrie“, erklärt Steinmetz. „Die Auslandsnachfrage hat in den vergangenen Monaten wieder an Schwung gewonnen.“

Die optimistischen Erwartungen und die gute Auftragslage dürften im Jahr 2018 auch das Investitionsverhalten der Betriebe anregen. Abgewürgt werden könne die Investitionsneigung allenfalls vom Fachkräftemangel, der mittlerweile für knapp 40 Prozent der Betriebe das meistgenannte Konjunkturrisiko ist. Red

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