Jäger klagen über Verkehrsaufkommen am Schlibecker Berg.

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Von wegen Idylle: Den neuen Alleen-Radweg nutzen auch motorisierte Ausflügler – zum Leidwesen der Jäger.

Von wegen Idylle: Den neuen Alleen-Radweg nutzen auch motorisierte Ausflügler – zum Leidwesen der Jäger.

Von wegen Idylle: Den neuen Alleen-Radweg nutzen auch motorisierte Ausflügler – zum Leidwesen der Jäger.

Hinsbeck. "Motorräder, Mofas, Moto-Cross-Maschinen und Quads donnern über die neue Radwegetrasse am Schlibecker Berg. Und immer mehr Menschen lassen ihre Hunde dort frei laufen", sagte Günther Thielen bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft Hinsbeck.

Der Ausbau des Alleen-Radweges und die Anlage von Rastplätzen im Herzstück des Hinsbecker JagdreviersII (Schlibecker Berg) verscheuche das Wild und zerstöre dessen Rückzugsraum.

Thielen und Mitpächter Günther Manns beantragten eine Reduzierung der Pacht um mindestens fünf auf 13 Euro je Hektar. Das soll der Vorstand prüfen, so der Beschluss der Jagdgenossen. Und er soll versuchen, den finanziellen Schaden bei der Stadt Nettetal, Träger der Radweg-Maßnahme, zurückzuholen.

Vorsitzender Peter Beyen versuchte zu beschwichtigen: "Möglicherweise wird der Radfahrbetrieb im Laufe der Zeit weniger." Da ist Ernst Wackertapp (Glabbach) anderer Meinung. Der Verkehr auf der internationalen "Fietsallee" steige auch nach mehr als acht Jahren. Wackertapp: "Wir meiden an Wochenenden die Wirtschaftswege, über die die Fietsallee läuft, mit Traktoren zu befahren. Unsere Arbeit wird dadurch beeinträchtigt."

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