Der Verein für sozial-medizinische Hilfe unterstützt Menschen in Indien.

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Stefan Voormans (r.), Geschäftsführer von Somedi, konnte dem Dalai Lama (l.) die Hand schütteln.

Stefan Voormans (r.), Geschäftsführer von Somedi, konnte dem Dalai Lama (l.) die Hand schütteln.

Privat

Stefan Voormans (r.), Geschäftsführer von Somedi, konnte dem Dalai Lama (l.) die Hand schütteln.

Nettetal. Sogar der Dalai Lama ließ es sich nicht nehmen, Ramesh Modi (Leuth) und Stefan Voormans (Lobberich) von Somedi in Indien zu begrüßen. Die Nettetaler Hilfsorganisation unterstützte in Palitan, im indischen Bundesstaat Gujarat, das "Mobility Camp for the Handicaped" vom 23.Dezember 2009 bis 9.Januar 2010.

Container vom Niederrhein haben 7700-Kilometer-Reise hinter sich

In dem Camp wurden 28200 körperlich behinderte Menschen, die sich sonst keine Hilfe leisten können, kostenlos mit Rollstühlen, Prothesen, Hörgeräten und anderem versorgt. Ramesh Modi und Stefan Voormans sorgten dafür, dass die beiden See-Container aus Nettetal sicher ankamen. Nach einer 7000-Kilometer-Seereise von Antwerpen nach Mumbai waren noch 700Kilometer über Land zurückzulegen. Zur Ladung gehörten unter anderem 48 Krankenhaus-Betten, 37 Rollstühle, zwei Rollatoren und vieles mehr.

Der berühmteste Besuch, der im Camp empfangen wurde, war der des Dalai Lama. Bei einem Gespräch mit den beiden Nettetalern würdigte er die Unterstützung, die vor Ort geleistet wird. Besonders dankte er den Somedi-Helfern. Ein weiteres Mal dankte er Modi und Voormans bei einem zufälligen zweiten Treffen am Flughafen.

Somedi hat bereits mehrere "Mobility Camps" unterstützt. Weitere werden folgen. "Palitana war das bisher größte Camp seiner Art. Doch jetzt ist nicht die Zeit, sich auszuruhen", sagt Voormans. Erneut werden Rollstühle und Rollis gesammelt, um sie für das nächste Camp nach Indien zu schicken.

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