330 Kartons mit Geschenken aller Art werden auf eine lange Reise geschickt.

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Andrea Anft (l.) und Dagmar Weyer haben 330 Päckchen für die Ukraine gepackt.

Andrea Anft (l.) und Dagmar Weyer haben 330 Päckchen für die Ukraine gepackt.

Manfred Baum

Andrea Anft (l.) und Dagmar Weyer haben 330 Päckchen für die Ukraine gepackt.

Grefrath. Ein Weihnachtswunderland bietet sich bei einem Blick in den Flur von Familie Weyer an der Fréventstraße. Dort lagern Geschenke für die Hilfs-Aktion "Schuhkarton", an der viele Menschen und Organisationen teilgenommen haben. Insgesamt 330 Päckchen wurden gepackt.

Organisatorinnen loben die große Hilfsbereitschaft

Seit zehn Jahren läuft das Hilfsprogramm für Kinder im ukrainischen Kanew. Mit eingebunden in die Aktion ist der Schwalmtaler Verein "Familien helfen Familien." Die beiden Organisatorinnen Dagmar Weyer und Andrea Anft freuen sich über die Spendenfreudigkeit und bedanken sich bei den langjährigen Unterstützern. "Es gab eine große Hilfsbereitschaft", stellen die beiden übereinstimmend fest.

Zu den Spendern gehören nicht nur Einzelpersonen und Familien. Auch Sparkassen, der Einzelhandel, Kindergärten und Schulen befinden sich darunter. Sie kamen aus Grefrath und den umliegenden Kommunen sowie aus Issum und Köln. "Es waren in diesem Jahr auch viele neue Leute dabei", sagt Dagmar Weyer.

Geeignetes Alter ist auf jedem Paket vermerkt

Der Inhalt der Pakete reicht von Kaugummi, Lebkuchen und Gummibärchen bis zu Zahnpasta, Handschuhen, Strümpfen, Haarspangen und Vitamintabletten. Hefte und Stifte gehören auch dazu, genau wie Spielzeugautos und Stofftiere. Damit die Geschenke an Kinder im geeigneten Alter vergeben werden, ist dieses auf jedem Päckchen vermerkt. Hinzu kommt eine Angabe des passenden Geschlechts.

Lastwagen macht sich im Dezember auf den Weg

Anfang Dezember wird sich ein Lkw auf den Weg in die Ukraine machen. Bis zum 6. Januar soll die Lieferung dort ankommen. Dann wird das griechisch-orthodoxe Weihnachtsfest gefeiert.

Ein Teil ist für kranke Kinder sozialschwacher Familie in Kanew bestimmt. Ein anderer geht an die Waisenhäuer in Tscherkassy und Solotonoscha.

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