Planungsausschuss: Nachträglich wurde die Erweiterung des Auffelder Bauerncafés legalisiert. Grünes Licht gab’s für einen Hunde-Übungsplatz am Bronkhorster Weg.

Grefrath. Die Erweiterung des Auffelder Bauerncafés ist nachträglich legalisiert. Außerdem im Planungsausschuss am Dienstagabend: Grünes Licht für einen neuen Hunde-Übungsplatz am Bronkhorster Weg und für ein neues Wohngebiet am Mülhausener Kloster.

Die Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) für die Oedter Außen-Gastronomie ist auf eine Bestandssicherung des Auffelder Bauerncafés "mit nur geringem Entwicklungs-Potenzial" reduziert worden. Nachträglich legalisiert wurden die 72 Plätze in einem ehemaligen umgebauten Stall. Um eine gewisse Flexibilität in der Nutzung für die Zukunft sicherzustellen, wurde ein zusätzlicher Erweiterungs-Spielraum von maximal 29 Plätzen erlaubt. Der Betreiber kann daraus weitere Außenplätze machen. Oder- bei Aufgabe des vorhandenen Saals- einen ehemaligen Rinderstall als "Hochzeitssaal" mit 100 Sitzplätzen einrichten. Frühere, sehr viel weitergehende Ausbau-Wünsche sind vom Tisch.

Ein Schreiben der Eheleute Kreiten landete nicht wie von ihnen befürchtet im Papierkorb, sondern als Tischvorlage im Planungsausschuss am Dienstagabend- obwohl die Verwaltung den Brief erst einen Tag vor der Sitzung erhielt.

Bauamtsleiter Michael Räppel verwies nicht nur auf längst abgelaufene Einspruchsfristen, sondern wies nach, dass der Kreiten-Einspruch gegen den Hunde-Übungsplatz am Bronkhorster Weg wegen Lärmbelästigung auch inhaltlich nicht gerechtfertigt ist. Auf dem Übungsplatz zwischen Pumpwerk und Automobil-Zulieferer Johnson Controls ist ein Schulungsraum vorgesehen, ein Mindestmaß an Parkplätzen sowie einige Hunde-Sportgeräte und ein Abstellraum. Damit bekommt der als gemeinnützig anerkannte "Internationale Rasse-Jagd-Gebrauchshunde-Verband" ein neues Domizil.

Liebfrauen-Orden will 2,5 Hektar großes Gelände verkaufen

Um den Bestand der Liebfrauenschule zu sichern, will der Orden "Unserer Lieben Frau" in Mülhausen ein 2,5Hektar großes Gelände verkaufen. Der Erlös fließt in die Stiftung für das Privat-Gymnasium. Auf der Gartenwiese direkt neben dem Altenheim des Ordens an der Grasheider Straße soll ein Wohngebiet entstehen. Und dies zu ermöglichen, wurde am Dienstagabend der erste Schritt getan.

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