Die Niers-Bouler treffen sich regelmäßig in Oedt. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Niers-Bouler treffen sich regelmäßig in Oedt. Gäste sind herzlich willkommen.
Zur Boule-Mannschaft gehören auch vierbeinige „Mitglieder“.

Zur Boule-Mannschaft gehören auch vierbeinige „Mitglieder“.

Kurt Lübke

Zur Boule-Mannschaft gehören auch vierbeinige „Mitglieder“.

Oedt. Im Schatten der evangelischen Kirche am Bergweg werden regelmäßig „ruhige Kugeln geschoben“. Die Niers-Bouler Oedt (NBO) treffen sich dreimal wöchentlich auf ihrer Boule-Anlage. Seit 2011 hat sich eine Gruppe von etwa 25 Männern und Frauen gebildet, die das gemeinsame Spiel in lockerer Atmosphäre verbindet.

„Nachdem das Gelände zur Verfügung gestellt wurde, haben die Niers-Bouler alles selbst aufgebaut“, erklärt Manfred Spiegel. Gemeinsam mit seiner Frau Waltraud und dem Mönchengladbacher Detlev Uhlenbrock bildet er die Leitung der NBO. „Wir sind aber kein Verein, also gibt es auch keinen Vorstand, keine Mitglieder und keine festen Beiträge. Wir sind eher so etwas wie eine Interessengemeinschaft“, sagt Uhlenbrock.

Die Boule-Spieler im Alter von 50 bis 88 Jahren treffen sich von März bis zum Spätherbst jeden Mittwoch und Donnerstag ab 15 Uhr, Ende offen. Neu ist der Termin am Samstag ab 15 Uhr. „Damit wollen wir auch Berufstätigen eine Möglichkeit bieten, sich im Boule-Spiel zu versuchen“, so Waltraud Spiegel.

Denn: „Jeder kann mitmachen. Das Spiel ist altersunabhängig. Auch Menschen mit einer Behinderung können problemlos mitmachen. Man muss sich nur ein wenig bewegen können“, sagt Manfred Spiegel.

Um das Spiel, in dem es gilt, die Kugeln der eigenen Mannschaft möglichst nah an das sogenannte Schweinchen zu werfen, immer wieder neu zu gestalten, werden die Mannschaften bei jedem Treffen ausgelost. Ihr Können stellen die Niers-Bouler dann einmal jährlich in den Clubmeisterschaften unter Beweis, die meist im August stattfinden.

„Es geht uns aber nicht ums Gewinnen, sondern um den Spaß und die Gemeinschaft“, erzählt Waltraud Spiegel. „Hier geht es immer sehr entspannt zu.“ Dass jeder einmal Kuchen oder etwas Süßes mitbringe, gehöre ebenso dazu, wie die gemeinsamen Ausflüge und Fahrten. Und natürlich dürfen auch die beiden „Club-Hunde“ Pia und Angie nicht fehlen.

www.niers-bouler.de

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