2020 werden die Grefrather nur noch 32 Volksvertreter wählen.

2020 werden die Grefrather nur noch 32 Volksvertreter wählen.
Als Bürgermeister ist Manfred Lommetz zuständiger Wahlleiter für die Kommunalwahl.

Als Bürgermeister ist Manfred Lommetz zuständiger Wahlleiter für die Kommunalwahl.

Kurt Lübke

Als Bürgermeister ist Manfred Lommetz zuständiger Wahlleiter für die Kommunalwahl.

Grefrath. Die Gemeinde Grefrath ist vor einigen Jahren auf einen Schlag geschrumpft. Im Zensus 2011 waren die Einwohnerzahlen in ganz Deutschland erfasst worden und für Grefrath wurden nur noch 14 915 Einwohner ermittelt. Auch wenn einige Kommunen diese Zahlen angezweifelt haben, steht nun fest. Zum Stichtag November 2017 lag die Gemeinde nun ebenfalls unter der Grenze von 15 000 Einwohnern. Daher muss nun der Gemeinderat verkleinert werden.

Im NRW-Kommunalwahlgesetz ist genau festgelegt, wie groß die Räte maximal sein dürfen. Für Gemeinden mit einer Bevölkerungszahl zwischen 15 000 und 30 000 dürfen es nicht mehr als 38 Vertreter sein, davon 19 in Wahlbezirken, in Gemeinden zwischen 8000 und 15 000 Einwohnern dürfen es nicht mehr als 32 Vertreter sein, davon 16 in Wahlbezirken.

Wahlbezirke müssen dann neu zugeschnitten werden

Bisher hätte die Gemeinde also bis zu 38 Volksvertreter haben können. Der Rat hatte aber von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, diese Zahl um vier Vertreter zu verringern, so dass 34 Sitze bei den vergangenen Kommunalwahlen zu besetzen waren. Das Gemeindegebiet Grefrath wurde in 17 Wahlbezirke eingeteilt, in denen jeweils ein Bewerber direkt gewählt wurde. Die weiteren 17 Ratsmitglieder wurden über Reservelisten gewählt, die von den Parteien vorgelegt wurden. Man habe sich bereits darauf geeinigt, den Rat um zwei Sitze zu reduzieren und bei der nächsten Kommunalwahl 2020 nur noch 32 Volksvertreter wählen zu lassen, bestätigte Bürgermeister Manfred Lommetz auf Anfrage der WZ. Dafür werden dann die Wahlbezirke neu zugeschnitten werden, denn diese reduzieren sich in der Folge auf 16.

Im Herbst 2020 werden die Bürger in NRW die Gemeinderäte wählen – dann werden Räte und Bürgermeister wieder gemeinsam gewählt. Der Landtag hatte dies aus Kostengründen beschlossen. ulli

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