Irrtümlich hatte die WZ den Tod des 82-Jährigen gemeldet.

Irrtümlich hatte die WZ den Tod des 82-Jährigen gemeldet.
Das Ehepaar Margret und Fritz Peters aus Kempen. Repro: kor

Das Ehepaar Margret und Fritz Peters aus Kempen. Repro: kor

Das Ehepaar Margret und Fritz Peters aus Kempen. Repro: kor

Kempen. Der berühmte amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat mal gesagt: „Die Gerüchte über meinen Tod sind reichlich übertrieben.“ Diesen Satz würden die Kempener Eheleute Margret und Fritz Peters unterschreiben, nachdem sie am Donnerstag die Zeitung aufschlugen und lasen, dass der langjährige Altstadtwirt angeblich gestorben war. „Sie sehen, dass stimmt nicht“, erklärte Fritz Peters, als er von der Redaktion Besuch bekam.

Die wiederum musste erklären, wie es dazu gekommen war. Nun, die Information über den angeblichen Tod des Mannes, der bei den Burgspatzen den Bass gespielt hat, war aus so seriöser Quelle, dass man sie fast als amtlich bezeichnen muss. Dennoch – siehe oben – war sie falsch.

Da Ehefrau Margret Peters am Donnerstag auch noch Geburtstag hatte, stand bei der Familie das Telefon nicht still. „Herzlichen Glückwunsch, sonst ist bei Euch alles gut?“ So oder so ähnlich verliefen die Gespräche, die die Familie gestern führt. „Ich hab schon ganz heiße Wangen vom telefonieren“, sagte Margret Peters.

Beide nahmen die Meldung mit einer gewissen Portion Humor, trotz des zunächst verständlichen Ärgers. „Den Humor habe ich nicht verloren“, erklärte der 82-Jährige. Er ist in Kempen, wo er seit 72 Jahren wohnt, sehr bekannt.

Heute Abend wird der 77. Geburtstag von Margret Peters im Familienkreis gefeiert. Und dabei wird ganz sicher die Flasche Wein, die zur aufrichtigen Entschuldigung der WZ beitragen sollte, geleert. Und wenn der Volksmund Recht behält, das Totgesagte länger leben, hat Fritz Peters noch viele Jahre vor sich. kor

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