Nach dem WZ-Artikel gibt es Hinweise auf die gesuchte Halbschwester.

Kempen. Bei der Suche nach ihrer Halbschwester haben Siegrun Becker, Heidi Matz und Inga Mensing einen kleinen Erfolg zu verzeichnen: „Nachdem der Artikel in der WZ stand, hat sich eine 80-jährige Dame bei uns gemeldet“, berichtet Heinrich Mensing, Mann einer der drei Schwestern. „Eine Freundin der Dame kann sich an Ursula Schmitz erinnern. Sie hat tatsächlich in Kempen gewohnt.“

Halbschwester hat wohl eine Lehre bei Huberts gemacht

Die WZ hatte am Montag über die Familiengeschichte berichtet: Die aus Norddeutschland stammenden Schwestern sind auf der Suche nach einer Frau, deren Mädchenname Ursula Schmitz ist. Sie ist die uneheliche Tochter ihres Vaters, Hugo Bomert.

Über Jahrzehnte wussten die Schwestern nichts davon. Erst 55 Jahre nach dem Tod des Vaters, der am 1. Dezember 1947 gestorben ist, tauchten Dokumente auf, die belegen, dass Bomert zwei weitere Kinder hatte: darunter eine Tochter namens Ursula Schmitz. Zur Existenz der Halbschwester gibt es Dokumente des früheren Landkreises Kempen/Krefeld.

Die Recherchen der Familie bei Behörden hatten bislang nichts ergeben – der WZ-Artikel hat die Geschwister jetzt einen Schritt weiter gebracht: „Die Dame hat uns berichtet, dass Ursula mit ihrer Mutter in Kempen am Spoosweg gelebt hat“, so Heinrich Mensing. „Sie soll eine Lehre bei der Firma Huberts im Groß- und Einzelhandel gemacht haben.“

Die Freundin der Informantin habe selbst bei Huberts in Ziegelheide/Wall gearbeitet und im Zusammenhang mit Ursula von „unserem Lehrling“ gesprochen. „Auf die Frage nach ihrer Familie sagte Ursula immer, dass sie keinen Vater hätte“, hat die Kempenerin jetzt erzählt. Irgendwann habe Ursula dann ihre Lehre bei Huberts abgebrochen und sei nach Krefeld gezogen.

Erinnern Sie sich an Ursula? Oder wissen Sie vielleicht sogar, wo sie heute lebt?

Dann melden Sie sich bei Friedrich Mensing, Tel. 07741/63715, oder per E-Mail:
fmen777@kabelbw.de

Heinrich Mensing, seine Frau und seine beiden Schwägerinnen schöpfen nun Hoffnung, dass sie weitere Erkenntnisse über den Verbleib von Ursula Schmitz bekommen können.

„Die Ereignisse in Kempen müssen sich Ende der 1940er, Anfang der 1950er Jahre abgespielt haben“, so Heinrich Mensing. „Wir werden jetzt mit den Meldeämtern in Kempen und Krefeld Kontakt aufnehmen, um zu recherchieren, wie die Mutter von Ursula mit Vornamen hieß.“

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