Rund 400 Gäste im Kolpinghaus zeigten sich begeistert von „Seniorin Änne“, fliegenden Tänzerinnen und mehr.

Rund 400 Gäste im Kolpinghaus zeigten sich begeistert von „Seniorin Änne“, fliegenden Tänzerinnen und mehr.
Der Elferrat hatte mal zur Narrensitzung geladen und rund 400 Gäste waren ins Kolpinghaus gekommen.

Der Elferrat hatte mal zur Narrensitzung geladen und rund 400 Gäste waren ins Kolpinghaus gekommen.

Die Tanztruppe „Die Schlebuscher“ zeigte akrobatische Showeinlagen.

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Der Elferrat hatte mal zur Narrensitzung geladen und rund 400 Gäste waren ins Kolpinghaus gekommen.

Kempen. Bei der Sitzung des Kolping-Elferrats stimmte am Samstag die Mischung und überzeugte das Publikum. Einziger kleiner Kritikpunkt: Ein wenig mehr Lokalkolorit würde der Sitzung guttun. Was der Sitzung ganz sicher gutgetan hat, war einmal mehr der glanzvolle Auftritt des Kempener Prinzenpaares mit Gefolge und die Prinzengarde.

Es war aber auch der Abend der Seniorin Änne aus Dröpplingsen im Sauerland. Sie räumte gründlich mit Vorurteilen über Senioren auf und wurde mitunter auch ein wenig schlüpfrig. So war die durchgeknallte Plaudertasche der Kracher des Abends. Änne, alias Monika Badtke aus Iserlohn, im nostalgischen Blumenkleid und mit ihrem „Gehwägelchen“ (Rollator) war eine Typenrednerin der Extraklasse. Da liefen die Freudentränen über die Wangen der herrlich kostümierten Kempsche Jecke. Sie suchte und fand von der ersten Minute an den Kontakt zum Elferrat und Publikum. Änne turnte in ihrem Seniorenleben herum, war Gast im Altenheim, aber auch beim Formel-1-Rennen. Weil sie noch im Rentenalter für Fotografen interessant ist, trägt sie stets einen „adretten Schlüpfer“. Man weiß ja nie. Minutenlange stehende Ovationen waren der verdiente Lohn.

Mit dem Einzug des Kempener Prinzenpaares Rainer I. und Angelika I. (Pasch) hatte die schwungvolle Narrenrevue begonnen. Prinz Rainer I. lud die Kempsche Jecke dazu ein, die Veranstaltungen in der Thomasstadt zu besuchen. Einmal mehr konnte auch die Prinzengarde überzeugen und tanzte sich in die Herzen der Zuschauer.

Schon sehr früh war das närrische Publikum in bester Stimmung und schunkelte ausgelassen. Die 37-köpfige grün-weiße Tanzformation „Die Schlebuscher“ aus Leverkusen stürmte die Bühne und begeisterte mit tollen Hebefiguren, Schaubildern, fliegenden Tänzerinnen und akrobatischen Showeinlagen.

Ferdi Stoffels ist „Doctor humoris causa“

Musikalisch ein Erlebnis für die rund 400 Gäste war der Auftritt der Musikformation „Die Weisweiler“. Das Publikum ging begeistert mit, sang und tanzte im Saal. Dirk und Daniel mischten auf der Bühne Comedy mit Artistik und baten Prinz Rainer auf die Bühne, um gekonnt mit und über ihn zu jonglieren.

Richtig feurig wurde es noch einmal, als die Tanz- und Showformation „Calypso“ in atemberaubenden Kostümen auf die Bühne kam.

Zu Beginn der gut vierstündigen Narrenrevue gab es zwei Ehrungen, die von Bernd Berger und Sitzungspräsident Peter „Larry“ Wolters vorgenommen wurden. Ferdi Stoffels wurde mittels Urkunde zum Doctor humoris causa ernannt für seinen 33-jährigen ehrenamtlichen Einsatz. Brigitte Plenker, die diesen Titel bereits innehat, erhielt ihre Jahresrente von 111 Cent ausgezahlt.

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