In Grefrath wird weiter nach einer finanzierbaren Lösung gesucht.

Grefrath. Gibt es zwischen dem Eisstadion und dem Sportplatz "Auf dem Heidfeld" einen Neubau für das Deutsche Rote Kreuz? Diese Frage diskutierten rund drei Dutzend Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Grefrath. Zur Zeit ist der Verein in einer Halle auf dem ehemaligen Kasernengelände in Vinkrath untergebracht, ohne Wasseranschluss und mit nur bedingter Stromversorgung. Das ist aber keine Dauerlösung, sind sich die Mitglieder einig. Mit einem Architekten, dem DRK-Kreisverband, dem Kreis Viersen und der Sparkasse wurde schon Kontakt wegen des möglichen Neubaus aufgenommen. "Wir sind auf dem richtigen Weg. Doch das bedeutet nicht, dass wir in den kommenden zwei Jahren bauen", sagte der Vorsitzende Lothar Scheufen. Sollten die Kosten zu hoch werden, wäre das Projekt mit dem derzeitigen Vorstand nicht zu machen. Nach ersten Berechnungen kostet ein Neubau 150 000 bis 200 000 Euro. Bereitschaftsleiter Rolf Beer stellte seinen Jahresbericht vor. 2008 war zwar ein Jahr mit viel Arbeit, aber zu wenig Aktiven. Von den 800 Mitgliedern sind nur 51 aktiv. Das Jugendrotkreuz habe sich nach der Neugründung 2008 gut entwickelt. Insgesamt stießen 2008 zehn neue Helfer zum DRK. Kritik gab es am Kreisverband. Seit einem Jahr wartet das Grefrather DRK auf Abrechnungsgelder für die Krankentransporte. Und die 14 Urkunden, die Mitglieder zur Ehrung erhalten sollten, waren vom Kreisverband nicht rechtzeitig fertiggestellt.

Der Vorstand wurde wiedergewählt: Vorsitzender Lothar Scheufen, Vize Monika Nöthen, Schatzmeister Günther Bruckhoff und Beisitzer Carsten Rose.

Die neue Satzung wurde einstimmig verabschiedet. Demnach wird das Grefrather DRK ein eingetragener Verein- wenn der Kreisverband zustimmt. mb

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer