Vernissage: Vier Krefelder Foto-Künstler stellen ihre Werke im Rathaus-Foyer aus.

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Diese vier Künstler (v.l.) stellen im Rathaus-Foyer aus: Gisela und Hans Moris, Christine und Peter Baakes.

Diese vier Künstler (v.l.) stellen im Rathaus-Foyer aus: Gisela und Hans Moris, Christine und Peter Baakes.

Diese vier Künstler (v.l.) stellen im Rathaus-Foyer aus: Gisela und Hans Moris, Christine und Peter Baakes.

Kempen. Vier Menschen, vier Ansichten, ein vereinendes Thema: Seit Freitagabend präsentieren Gisela und Hans Moris sowie Christine und Peter Baakes ihre Fotografien im Rathausfoyer.

Hans Moris und Christine Baakes gehören schon lange dem Foto-Film-Club Bayer Uerdingen an. Er ist dort über 25 Jahre lang aktives Mitglied, sie hat schon mehrfach erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen. Und irgendwie haben sie mit ihrer Lust am Fotografieren die Ehepartner angesteckt. "Es wäre ja schade, wenn man so etwas nicht gemeinsam machen könnte", sagte Gisela Moris bei der Eröffnung.

In der Ausstellung sind nun Ansichten vor allem des Ruhrgebiets, aber auch vom Niederrhein zu sehen. Und wie Ingo Pflugmacher vom Fotoclub in seinen Eingangsworten sagte, sind die Schwerpunkte der einzelnen Fotografen schnell zu erkennen.

Eindeutig haben es Christine Baakes die vielen Brücken der rheinischen Landschaften angetan. Sie zeigt den spannenden Schwung der großen Bauwerke, aber auch die erste Rheinquerung bei Griethausen, die nun mehr oder weniger vor sich hin rostet.

Hans Moris hingegen widmet sich vor allem der Industriekultur im Ruhrgebiet. Seine Gattin Gisela liebt mehr den Blick auf die Landschaft wie zum Beispiel die Bislicher Auen.

Peter Baakes entdeckt mit seiner Kamera Graffitis im Rheinpark neu. Fast meint man, vor Gemälden zu stehen.

Allen Fotografen ist anzumerken, dass sie sich mit ihren Objekten auseinandersetzen. Das kann der große Blick auf Industrieanlagen sein oder eine Serie mit rostenden alten Industrieanlagen.

Ungewohntem Blickwinkel lassen in einer Betonkirche die klassische alte Kirchenbaukunst erahnen. Schade ist nur, dass der Betrachter nicht erfährt, wer welches Bild gemacht hat. Die Ausstellung endet am 23. Dezember. bu

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