Seit Donnerstagmittag um 11.11 Uhr sind die Jecken im Rathaus an der Macht.

karneval
Die Mitarbeiter der Volksbank (Foto links oben) hatten sich auf ein Abba-Outfit geeinigt. Angesichts der klammen Stadtkasse klammerte sich Bürgermeister Volker Rübo als Panzerknacker (rechts oben) an seine Beute. Auch Prinz Heinz II. Kox (links unten) gab sich im Rathaus die Ehre. Passend zu Altweiber wurden dort auch die Geschlechter getauscht: So wurde eine sehr männliche Schlumpfine (rechts unten) gesichtet.

Die Mitarbeiter der Volksbank (Foto links oben) hatten sich auf ein Abba-Outfit geeinigt. Angesichts der klammen Stadtkasse klammerte sich Bürgermeister Volker Rübo als Panzerknacker (rechts oben) an seine Beute. Auch Prinz Heinz II. Kox (links unten) gab sich im Rathaus die Ehre. Passend zu Altweiber wurden dort auch die Geschlechter getauscht: So wurde eine sehr männliche Schlumpfine (rechts unten) gesichtet.

Die Mitarbeiter der Volksbank (Foto links oben) hatten sich auf ein Abba-Outfit geeinigt. Angesichts der klammen Stadtkasse klammerte sich Bürgermeister Volker Rübo als Panzerknacker (rechts oben) an seine Beute. Auch Prinz Heinz II. Kox (links unten) gab sich im Rathaus die Ehre. Passend zu Altweiber wurden dort auch die Geschlechter getauscht: So wurde eine sehr männliche Schlumpfine (rechts unten) gesichtet.

Die Mitarbeiter der Volksbank (Foto links oben) hatten sich auf ein Abba-Outfit geeinigt. Angesichts der klammen Stadtkasse klammerte sich Bürgermeister Volker Rübo als Panzerknacker (rechts oben) an seine Beute. Auch Prinz Heinz II. Kox (links unten) gab sich im Rathaus die Ehre. Passend zu Altweiber wurden dort auch die Geschlechter getauscht: So wurde eine sehr männliche Schlumpfine (rechts unten) gesichtet.

Die Mitarbeiter der Volksbank (Foto links oben) hatten sich auf ein Abba-Outfit geeinigt. Angesichts der klammen Stadtkasse klammerte sich Bürgermeister Volker Rübo als Panzerknacker (rechts oben) an seine Beute. Auch Prinz Heinz II. Kox (links unten) gab sich im Rathaus die Ehre. Passend zu Altweiber wurden dort auch die Geschlechter getauscht: So wurde eine sehr männliche Schlumpfine (rechts unten) gesichtet.

Kurt Lübke, Bild 1 von 4

Die Mitarbeiter der Volksbank (Foto links oben) hatten sich auf ein Abba-Outfit geeinigt. Angesichts der klammen Stadtkasse klammerte sich Bürgermeister Volker Rübo als Panzerknacker (rechts oben) an seine Beute. Auch Prinz Heinz II. Kox (links unten) gab sich im Rathaus die Ehre. Passend zu Altweiber wurden dort auch die Geschlechter getauscht: So wurde eine sehr männliche Schlumpfine (rechts unten) gesichtet.

Kempen. Rot und Blau, Kempen Helau: Seit Donnerstag ist der Straßenkarneval in vollem Gange. Gefeiert wurde der Auftakt zur heißen Phase der närrischen Session unter anderem im Rathaus, bei der Sparkasse und der Volksbank. Die WZ war an Altweiber in der Kempener Altstadt unterwegs und hat einige lustige Bekanntschaften gemacht.

An Altweiber haben die Frauen die Zügel in der Hand

„Wir machen mehr aus Ihren Kröten“, quakten die Sparkassen-Frösche in der Filiale an der Orsaystraße. Bereits vor 11.11 Uhr hatten sich rund 15 Mitarbeiter samt Filialleiter Patrick Tekock warmgeschunkelt. Dem Chef ging’s recht flott an den Hemdkragen: Mit einer Schere bewaffnet, schnitt Andrea Brüning beherzt seine Krawatte durch. Als Belohnung gab’s ein Bützchen und nette Worte. „Die ersten vier Trophäen habe ich bereits“, verkündete Brüning stolz und träumte von einer Tagesausbeute mit insgesamt elf Krawattenspitzen.

Die „Froschkönige“ André Wilmsen und Michael Pasch blieben ungeküsst, aber ihre Kollegen hatten sich schon verwandelt. „Es war zwar kein Prinz dabei, dafür aber mehrere Prinzenrollen“, scherzt Brüning. Also gab’s Kekse statt Männer – jedenfalls hatten die Frauen dort an Altweiber die Zügel klar in der Hand.

Ähnlich jeck ging’s wenige hundert Meter weiter in der Volksbank-Filiale zu. Dort tanzten die Mitarbeiter im türkis-farbenes Abba-Outfit zu passender Musik – und luden Kunden zu einem Gläschen Sekt oder Bier ein. „44 Kostüme haben wir gekauft“, verriet eine Mitarbeiterin. Später feierten die Volksbanker mit ihren Kollegen aus der neuen Stadt, Oedt und Grefrath zünftig weiter.

Zur selben Zeit schunkelten sich die Mitarbeiter der Stadtverwaltung ebenfalls warm. Während die Meisten im Rathaus-Foyer sangen und tanzten, herrschte eine Etage höher bereits Untergangsstimmung. „Heute übernehmen die Frauen die Macht“, gab sich Bürgermeister Volker Rübo bereitwillig geschlagen. „Seine“ Dezernenten und er gaben – ganz in schwarz – die wilden Rocker, auf ihren T-Shirts stand der Slogan „Wir rocken Kempen“. Als die Beamten dann von den 13 Möhnen mit Birgit Heidrich nach unten ins Foyer und damit auf den Boden der Tatsachen geholt wurden, gab Rübo zu: „364 Tage rocken wir, aber heute sind es die Möhnen!“

Bürgermeister Rübo sichert als Panzerknacker die Stadtkasse

Heinz Börsch, Präsident des Kempener Karneval Vereins (KKV), sprach in Reimen zur närrischen Schar im Rathaus. Er schlug unter anderem vor, die Thomasstadt in „Ralf-Schmitz-Stadt“ umzubenennen – groß genug sei der gerade eröffnete Klosterhof ja.

„Kempen Rot und Blau“ schallte es durchs Rathaus-Foyer. Die Stadthymne ist auch im diesjährigen Karneval das wichtigste Lied mit lokalem Bezug.

Heidrich und ihre zwölf Mitstreiterinnen griffen in ihrer launigen Ansprache stadtbekannte Themen des vergangenen Jahres auf. Deshalb war es auch kein Wunder, dass Dezernent Hans Ferber nach der Sauna-Eröffnung im Aqua-sol einen Bademantel angezogen bekam und sich sein Kollege Stephan Kahl nach der Klosterhof-Eröffnung zu „Bob, der Baumeister“ verwandelte. Aufgrund der leeren Stadtkasse verkleideten die Möhnen den Bürgermeister als Panzerknacker. Wenn diese kriminelle Karriere mal nicht entscheidende Stimmen im Wahlkampf kostet. . .

Karnevalsprinz Heinz II. Kox regte an, die Heizung im Rathausfoyer an Altweiber abzustellen – dann müsse man nicht mehr so schwitzen. Doch weil das derzeit noch der Fall ist, plädierte Kox dafür, die verbleibenden Groschen der Stadtkasse in ein paar Runden Bier umzusetzen. Entsprechend feucht-fröhlich ging es noch bis in die Nachmittagsstunden am Buttermarkt zu – so schön ist Altweiber in Kempen.

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