Die Tönisberger Schützen stecken schon mitten in den Vorbereitungen für das große Seifenkisten-Rennen Anfang Juli.

Die Tönisberger Schützen stecken schon mitten in den Vorbereitungen für das große Seifenkisten-Rennen Anfang Juli.
Freuen sich aufs große Rennen (v.l.): Matthias Thelen, Uwe Bruckschen, Uwe Kreie, Uli Konen und Marcel Iven. In der Seifenkiste sitzen Jonte und Livia.

Freuen sich aufs große Rennen (v.l.): Matthias Thelen, Uwe Bruckschen, Uwe Kreie, Uli Konen und Marcel Iven. In der Seifenkiste sitzen Jonte und Livia.

Kurt Lübke

Freuen sich aufs große Rennen (v.l.): Matthias Thelen, Uwe Bruckschen, Uwe Kreie, Uli Konen und Marcel Iven. In der Seifenkiste sitzen Jonte und Livia.

Tönisberg. „Einige Mitglieder unserer Gruppe erinnerten sich an Seifenkisten-Rennen, die sie in ihrer Jugend gefahren sind“, erzählt Uwe Bruckschen, Vorsitzender des Offizierskorps der St. Antonius-Isidorus Bruderschaft. „Gleichzeitig wollten wir eine Aktivität für Familien auf die Beine stellen, die auch an alte Traditionen anknüpft.“ So entstand die Idee zum „Rennen am Berg“. Am 8. Juli fahren die Rennboliden schon zum fünften Mal den Wolfsberg hinunter. Eingerahmt wird das Rennen durch ein großes Familienfest.

2009 fand das erste Rennen in Tönisberg statt, 2015 sind die Seifenkisten zum letzten Mal gefahren. „Normalerweise soll es alle zwei Jahre stattfinden, im letzten Jahr haben wir aber schon das Schützenfest gefeiert und das Rennen daher auf dieses Jahr verschoben“, erklärt der Vorsitzende. Die Gruppe des Offizierskorps, bestehend aus 27 Männern im Alter von 19 bis 83 Jahren, plant die Veranstaltung bereits seit dem letzten Herbst. „Rund um das Rennen wird es wie immer ein großes Fest geben, damit auch die Schaulustigen auf ihre Kosten kommen. Da muss einiges geplant und vorbereitet werden“, sagt Bruckschen. Auf die kleinen Zuschauer warten verschiedene Aktivitäten wie Ponyreiten und Kistenstapeln, zudem wird es eine Tombola geben und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Beim Bau müssen gewisse Regeln beachtet werden

Wer aber nicht nur zuschauen, sondern selber mitfahren möchte, kann sich noch bis zum 1. Juli für das Rennen am Berg anmelden. Gefahren wird in den Kategorien Einzelfahrer acht bis 13 Jahre, Einzelfahrer ab 14 Jahren und älter sowie Gruppenfahrten für Familien, Vereine und Gemeinschaften. In Gruppen dürfen Kinder ab fünf Jahren mitfahren.

Beim Bau einer Seifenkiste sollte aber einiges beachtet werden. Um an den Start gehen zu dürfen, sollte ein Gefährt zum Beispiel drei Räder, eine Bremse und eine Lenkung haben und bestimmte Maße einhalten. „Für den Bau gibt es verschiedene Anleitungen im Internet. Man kann sogar fertige Seifenkisten kaufen, selbstgebaut macht aber mehr Spaß“, so der Vorsitzende.

Tüv wird alle Rennboliden gründlich prüfen

Für die Sicherheit der Teilnehmer werden Mitglieder des Roten Kreuzes vor Ort sein, trotzdem muss jeder Seifenkisten-Pilot einen Helm tragen. Außerdem werden alle Rennboliden vorab vom Tüv auf ihre Fahrtauglichkeit und Sicherheit geprüft. Die Teilnahme am Rennen kostet fünf Euro pro Einzelfahrer, Gruppen und Zweisitzer zahlen zehn Euro. „Wir freuen uns über viele Teilnehmer und natürlich auch über viele Besucher, die unsere Rennfahrer anfeuern und mit uns feiern“, sagt Bruckschen. „Wir hoffen auf ein tolles Fest bei bestem Wetter.“

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