Einweihung: Vor der Kirche in Vinkrath steht das Denkmal. Zur Enthüllung kamen viele Gäste.

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Der Sämann ist zum Denkmal für Vinkrath geworden. Die Bronzene Statue bekam bei der feierlichen Einweihung auch den Segen von Pastor Johannes Quadflieg.

Der Sämann ist zum Denkmal für Vinkrath geworden. Die Bronzene Statue bekam bei der feierlichen Einweihung auch den Segen von Pastor Johannes Quadflieg.

Kurt Lübke

Der Sämann ist zum Denkmal für Vinkrath geworden. Die Bronzene Statue bekam bei der feierlichen Einweihung auch den Segen von Pastor Johannes Quadflieg.

Vinkrath. "Was passt an diesen Platz in diesem fruchtbaren Landstrich besser als dieser traditionelle Landmann? Für ihn wurde der passende Standort gefunden", lobte Bürgermeister Manfred Lommetz die engagierte Arbeit aller, die an der Realisierung der Bronze-Skulptur des Sämanns beteiligt waren.

Er wünschte dem Metall-Gesellen vor der Josef-Kirche "stets dauerhaften Frieden und Eintracht" und freute sich mit der Vinkrather Dorfgemeinschaft über die Enthüllung dieses schönen Kunstwerks.

"Es ist ein gutes Zeichen für den Ackerbau, für dessen Wert und Stellung."

Johannes Quadflieg, Pastor

Ein Jahr ist vergangen, seitdem die Planung begann. Der Männergesangsverein (MGV) Vinkrath, die Laurentius-Schützen und das Trommlercorps Einigkeit hatten die Idee, die Sparkasse steuerte anlässlich ihrer 125 Jahre in der Gemeinde Grefrath 21.000 Euro aus dem Topf der Stiftung Natur und Kultur Kreis Viersen bei.

Die gute Zusammenarbeit der Vereine ermöglichte das Projekt

Pastor Johannes Quadflieg segnete die Figur ein und kam auf die doppelte Bedeutung des Säens zu sprechen: "Es ist ein gutes Zeichen für den Ackerbau, für dessen Wert und Stellung. Der Sämann steht gleichzeitig aber auch stellvertretend für unser tägliches Brot."

Quadflieg war "dankbar für den Stellplatz" und schaute sich die Skulptur noch einmal genau an. Ludger Gooßens, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, lobte die "funktionierende Dorfgemeinschaft" und spielte damit nicht zuletzt auf die Vereine an, die dieses Projekt erst ermöglicht haben.

MGV-Vorsitzender Franz-Josef Kösters und der Brudermeister der Laurentius-Schützen, Christian Anstötz freuten sich und waren dankbar: Vor der Josef-Kirche habe die 220 Kilogramm schwere Skulptur einen passenden Stellplatz gefunden.

Vinkrath ist damit der letzte von vier Ortsteilen, der ein eigenes Denkmal bekommen hat. Der Künstler Michael Franke schuf bereits den Oedter Gänsebrunnen und leistete auch bei dem Sämann erstklassige Arbeit. Den Vinkrathern gefiel es: Die applaudierten bei der offiziellen Enthüllung der Figur nach dem samstäglichen Hochamt herzlich und lange.

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