Im Haus Hermes gab es zum Abschluss der Saison ein Turnier. Auf die Besten warteten Preisgelder von bis zu 150Euro.

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Konzentriert gingen die Akteure im Haus Hermes zu Werke: Dort waren zehn Dart-Automaten aufgebaut worden.

Konzentriert gingen die Akteure im Haus Hermes zu Werke: Dort waren zehn Dart-Automaten aufgebaut worden.

Friedhelm Reimann

Konzentriert gingen die Akteure im Haus Hermes zu Werke: Dort waren zehn Dart-Automaten aufgebaut worden.

Schaag. Wenn zehn Dartspieler gleichzeitig ihre Pfeile auf zehn nebeneinander stehende elektronische Dartautomaten fliegen lassen, ist das ein Bild voller Geschwindigkeit und Eleganz. Genau das gab es im Saal von Haus Hermes bei der Liga-Abschlussfeier der Saison II 2009.

"In der Liga spielen wir von März bis Juli und von August bis Dezember. Alle Mitglieder der Esserbulls-Liga können an diesem Turnier teilnehmen", sagt Liga-Sekretär Gerd Kirschbaum aus Hückelhoven.

Er war für die Organisation des Turniers, an dem rund 300 Sportler teilnahmen, verantwortlich. Momentan gibt es 96 Mannschaften in der Esserbulls-Liga, deren Dachverband der Deutsche Sport Automaten Bund (DSAB) ist. Für Lokalkolorit sorgten die Nettetaler Teams.

"Ein gutes 501-Spiel muss in zehn Durchgängen, also mit 50 Punkten pro Durchgang, gegessen sein", findet Thomas Schiffers vom Dart-Club Ratheimer Eck. Mit acht Spielern um Kapitän Markus Gillissen (32) waren die Bezirksligisten aus Hückelhoven angereist.

"Ich habe heute richtig Bock aufs Turnier und gehe mit Ehrgeiz an den Start", kündigt der 28-jährige Schiffers an. Ihren "sportlichen Einstand" verlagerten die Männer an die Theke. "Früher haben wir oft um Bier gespielt, aber in der Liga ist das was anderes", verrät Schiffers.

Dabei müssen die Spieler von C- und B-Liga 301 Punkte möglichst schnell "wegdarten".

Schwerer war es für die Aktiven von A- und Bezirksliga: 501 Punkte müssen abgebaut und das Spielende durch eine doppelte Wertung erreicht werden.

Da geht es für die Plätze eins bis sechs um Preisgelder von bis zu 150 Euro. Kraft, Teamgeist und Ausdauer sind gefragt- und dafür steht das Klub-Maskottchen der Ratheimer Eck-Truppe, der muskulöse Pitbull.

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