Ab 2018 sollen darin vorübergehend insgesamt 40 Kinder untergebracht werden.

Ab 2018 sollen darin vorübergehend insgesamt 40 Kinder untergebracht werden.
Die Container sollen auf dem Erweiterungsgelände neben dem DRK-Kindergarten in Oedt aufgestellt werden.

Die Container sollen auf dem Erweiterungsgelände neben dem DRK-Kindergarten in Oedt aufgestellt werden.

Kurt Lübke

Die Container sollen auf dem Erweiterungsgelände neben dem DRK-Kindergarten in Oedt aufgestellt werden.

Oedt. Trotz der Bedenken geht jetzt kein Weg mehr daran vorbei. Es wird ab dem nächsten Kindergartenjahr 2018/19 für die Unterbringung von zwei zusätzlichen Gruppen in Oedt für insgesamt etwa 40 Kinder, eine Containerlösung geben. Darauf einigten sich vor zwei Tagen Verantwortliche des Kreises Viersen, der Gemeinde Grefrath und des DRK, die auch für diese neuen Gruppen die Trägerschaft übernehmen wird. Man musste schnell reagieren. Zumal aufgrund der Engpässe bereits eine Gruppe vor wenigen Monaten provisorisch in einem Klassenraum der Oedter Grundschule, Am Schwarzen Graben, untergebracht wurde. Und dieser Raum wird dringend ab dem nächsten Schuljahr für die offene Ganztagsbetreuung benötigt. Hier war der Bürgermeister in der Pflicht. „Die GGS erhält diesen Raum am 1. August 2018 definitiv zurück“. Dies hatte zuletzt Manfred Lommetz der Schulleiterin, Berrit Liebisch-Wiggert, gesagt.

Die Container sollen höchstens für zwei Jahre genutzt werden

Der Sozialausschuss sollte von dem neuen Stand der Dinge zunächst nur im nichtöffentlichen Teil etwas erfahren. Erst nach Einwänden von Vertretern von CDU und SPD kamen die Auskünfte von Sozialamtsleiter Volkmar Josten im öffentlichen Teil. „Der Bürgermeister wollte keine öffentliche Diskussion, da es in der Vorlage bereits um konkrete Angebote ginge“, erklärte Josten. Die Container nach dem neuesten Stand der Technik sollen auf dem Erweiterungsgelände neben dem DRK-Kindergarten platziert werden. Die Lösung soll provisorisch sein – höchstens für zwei Jahre. Konkret ist aber bisher nur, dass bald für diese Container die formellen Grundlagen und die erforderlichen Mittel bereitgestellt werden müssen.

Beabsichtigt ist ein fester Erweiterungsbau

Wie es nach dem Provisorium weiter geht, ist derzeit noch nicht klar. Beabsichtigt ist ein fester Erweiterungsbau, der dann entweder von der Gemeinde selbst gebaut oder durch ein Investorenmodell realisiert werden könnte.

Auch der Erweiterungsbau soll mindestens zwei Gruppen umfassen. Darüber werden wohl erst bei den nächsten Haushaltsberatungen Angaben gemacht.

Volkmar Josten sicherte zu: „Diese Container bleiben eine provisorische Lösung.“ „Davon gehen wir auch aus“, war von Vertretern nahezu aller Fraktionen zu hören.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer