Eine Kempener Fraktion hat am Samstag in Bensberg das Konzept für 2016 vorgestellt.

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Theo Kother kämpft fürs Schützenfest 2016.

Theo Kother kämpft fürs Schützenfest 2016.

WZ-Archiv

Theo Kother kämpft fürs Schützenfest 2016.

Kempen. Am 27. März fällt die Entscheidung, ob das Bundesschützenfest 2016 in Kempen ausgetragen wird. Bezirksbundesmeister Theo Kother und seine Vorstandskollegen präsentierten am Samstag die Bewerbung der Thomasstadt dem Bundespräsidium der Historischen Schützenbruderschaften in Bensberg (Bergisch-Gladbach).

„Ich bin zuversichtlich, aber wir sollten uns nicht zu früh freuen“, sagte Theo Kother am Sonntag im Gespräch mit der WZ. Neben Kempen habe sich noch eine Stadt aus Friesland für 2016 beworben. „Den Namen hat das Präsidium nicht verraten“, so Kother. Für Kempen spreche die „zentrale Lage“ im Vergleich zum Bewerber aus dem Norden. Beteiligt sind die Diözesen aus Köln, Aachen, Essen, Trier, Münster und Paderborn. „Da könnte es für viele Schützen einfacher sein, nach Kempen zu reisen“, meint Theo Kother.

In einer Power-Point-Präsentation zeigte er der Kommission „Kempen von seiner schönsten Seite“ – Fotos von den Sehenswürdigkeiten. „Dazu haben wir ein Konzept zu Programm und Sicherheit vorgelegt“, erklärt Kother. „Vor allem die Sicherheit ist nach der Love-Parade-Katastrophe von Duisburg ein wichtiger Aspekt.“

Die Kempener Schützen rechnen für 2016 mit etwa 15 000 Besuchern. Das Festzelt soll auf dem Burgparkplatz stehen. Zudem soll auf dem Buttermarkt für die große Schützen-Parade eine Zuschauertribüne aufgebaut werden.

„Unsere Präsentation ist gut angekommen. Aber jetzt müssen wir abwarten“, ergänzt der Schützen-Chef. Die Entscheidung wird Ende März in Leverkusen verkündet. „Da wird wie bei der Fußball-WM ein Umschlag geöffnet und der Ausrichter bekannt gegeben.“ tkl

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