Hunderte Gäste bei der Beisetzung auf dem Kempener Friedhof.

Kempen. Am Freitag nahmen zahlreiche Menschen aus Kempen und dem Kreis Viersen Abschied von Rudolf H. Müller. Der frühere Oberkreisdirektor war am vergangenen Samstag im Alter von 92 Jahren gestorben. Die Auferstehungsmesse in der Propsteikirche St. Mariae Geburt hielt der Aachener Dompropst Manfred von Holtum, der von 1980 bis 1990 Pfarrer an St. Josef in Kempen war und daher Müller persönlich gut kannte. Der Sarg des Verstorbenen wurde von sechs Polizeibeamten aus der Kirche getragen und zum Grab auf dem Friedhof an der Berliner Allee geleitet. Von 1960 bis 1984 war Müller Oberkreisdirektor und als solcher auch ein geschätzter Chef der Kreispolizeibehörde.

Viele ehemalige und aktive Entscheidungsträger aus dem Kreis Viersen, darunter Landrat Andreas Coenen und Kempens Bürgermeister Volker Rübo, kamen und nahmen zusammen mit Familie und Freunden Abschied von Rudolf H. Müller. Der Jurist hatte 24 Jahre lang die Kreisverwaltung Kempen-Krefeld, später Viersen geleitet. Bis zu seinem 85. Geburtstag hatte er sich in kirchlichen und gemeinnützigen Ehrenämtern engagiert. Er hinterlässt neben seiner Frau Marianne sechs Kinder und neun Enkel. Einer seiner Söhne, Ansgar Müller, ist heute Landrat im Kreis Wesel. ulli/Foto: Kurt Lübke

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer