Die ersten Häuser im Baugebiet sind bereits bezogen. Die Stadt Kempen möchte noch in diesem Jahr den zweiten Bauabschnitt erschließen.

an der kreuzkapelle
Die ersten Häuser im Baugebiet An der Kreuzkapelle sind bereits fertig.

Die ersten Häuser im Baugebiet An der Kreuzkapelle sind bereits fertig.

Beim Mehrgenerationenprojekt „Besser Gemeinsam Wohnen“ ist der Innenausbau im Gange.

Kurt Lübke, Bild 1 von 2

Die ersten Häuser im Baugebiet An der Kreuzkapelle sind bereits fertig.

Kempen. Es tut sich einiges im Baugebiet An der Kreuzkapelle zwischen St. Töniser Straße und Außenring. Die ersten Häuser sind bezogen, an vielen anderen wird kräftig gearbeitet – eines davon ist das Gebäude des Mehrgenerationenprojektes „Besser Gemeinsam Wohnen“.

Zwei Grundstücke für Stadtvillen sind noch zu haben

Auf 40 Grundstücken entstehen 70 Wohneinheiten. Die Stadt hatte in diesem ersten von drei Bauabschnitten über 25 Grundstücke. Und die waren gefragt: Von den städtischen Flächen sind nur noch zwei zu haben. Dabei handelt es sich um Areale für dreigeschossige Stadtvillen – zur Grünanlage an der St. Töniser Straße hin gelegen.

Auch im Westen des Areals ist noch Platz. Dort will die Firma Heckmann Wohnhäuser bauen, sobald es Käufer gibt. „So können die neuen Eigentümer ihre Vorstellungen einbringen“, erklärt Frank Markus von der Firma ImmoConsult, die die Gebäude vermarktet. Vier Doppelhaushälften stehen noch zum Verkauf.

Gestaltung der Grünfläche soll dieses Jahr beginnen

Noch in diesem Jahr will die Stadt die Gestaltung der Grünfläche zur St. Töniser Straße hin angehen. Es soll dort einige Spielangebote geben. Hauptsächlich soll die Fläche zum Spielen und Verweilen einladen. Die Umsetzung ist für die zweite Jahreshälfte 2014 geplant – dazu gehören dann auch die Grünanlagen und Wege. Zunächst müssen aber die Haushaltsberatungen abgewartet werden.

„Wir wollen mit dem Endausbau der Straßen beginnen, wenn mindestens 90 bis 95 Prozent der Häuser gebaut und bezogen sind.“

Stephan Kahl, Technischer Beigeordneter

Bis zum Bau der Straßen kann es noch etwas dauern. „Wir wollen mit dem Endausbau der Straßen beginnen, wenn mindestens 90 bis 95 Prozent der Häuser gebaut und bezogen sind“, sagt der Technische Beigeordnete der Stadt, Stephan Kahl. Das sei sinnvoll, weil die Straßen für Hausanschlüsse immer wieder geöffnet werden müssten. 2015 soll es soweit sein.

„Besser Gemeinsam Wohnen“ ist ebenfalls auf der Zielgeraden

Die Stadt hat bereits erste Überlegungen zum dritten Bauabschnitt im Südosten des Gebietes angestellt, der 2016/2017 an der Reihe sein könnte.

In der Politik hat das Thema bezahlbarer Wohnraum und Schaffung von Mietwohnungen in Kempen in jüngster Zeit für Diskussionen gesorgt. Im dritten Bauabschnitt könnten nun Voraussetzungen für Mietwohnungsbau geschaffen werden. Das muss allerdings noch planerisch ausgearbeitet und politisch beraten werden.

Dass es mit den Straßen schnell geht, wünschen sich auch die Mitglieder des Mehrgenerationenprojektes „Besser Gemeinsam Wohnen“. In ihrem Haus ist der Innenausbau in den letzten Zügen. Mitte Januar werden die ersten Bewohner einziehen.

„Nach sieben Jahren Arbeit sieht man nun, dass ein neuer Abschnitt beginnt: nicht nur planen, sondern auch wohnen“, freut sich Roger Buschfeld vom Vereinsvorstand. Alle 20 Wohnungen sind mittlerweile vergeben, sodass es bereits Überlegungen gibt, eine 21. Wohnung im vorderen Gebäudeteil über dem Gemeinschaftsraum zu schaffen.

Auch der Lärmschutzwall zum Außenring hin wird bald fertig sein. Dieser ist die Voraussetzung für den zweiten Bauabschnitt im Südwesten des Areals mit insgesamt 70 Grundstücken. In diesem Jahr könnte es dort schon mit der Errichtung von Baustraßen losgehen. Für die Erschließung soll es eine eigene Anbindung an die St. Töniser Straße geben.

Auch Heckmann und ImmoConsult werden im zweiten Bauabschnitt schlüsselfertige Häuser anbieten. Wenn alles gut laufe, könne die Vermarktung im Sommer 2014 beginnen, so Frank Markus. Die Nachfrage sei bisher sehr gut gewesen. Der Makler erwartet, dass das auch beim zweiten Bauabschnitt der Fall sein wird.

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