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Nanninga, Bernd (bn)

Kempen. Der Kempener Schulentwicklungsplan ist so dick wie das Telefonbuch einer Großstadt. Schulamtsleiterin Elfi Böhm hat eine Menge Arbeit investiert. Nach der CDU-Wende auf Landesebene war diese Arbeit mit Blick auf die weiterführenden Schulen umsonst. Politik und Verwaltung fangen bei Null an.

Was zunächst bitter klingt, ist aber der richtige Weg. Auch wenn in der Martin-Schule von den Lehrern gute Arbeit geleistet wird, darf man nicht länger die Augen vor dem Elternwillen verschließen: Die Hauptschule ist ein Auslaufmodell.

Für die Politiker heißt es jetzt, parteipolitisches Kalkül außer Acht zu lassen. Über die Fraktionsgrenzen hinweg muss eine Lösung zum Wohle der Kinder gefunden werden. Ein Blick nach Grefrath lohnt sich: Die geplante Verbundschule ist ein vielversprechender Ansatz.

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