Am Wochenende laden Bauherren in Kempen und Nettetal in ihre Häuser ein.

Architektur
Hell und großzügig wurde der Erweiterungsbau an der Evangelischen Kindertagesstätte St. Peter-Allee in Kempen gestaltet.

Hell und großzügig wurde der Erweiterungsbau an der Evangelischen Kindertagesstätte St. Peter-Allee in Kempen gestaltet.

Architekturbüro Pastors

Hell und großzügig wurde der Erweiterungsbau an der Evangelischen Kindertagesstätte St. Peter-Allee in Kempen gestaltet.

Kempen/Nettetal. Bauherren und Architekten laden einmal im Jahr zum Tag der Architektur ein. Dieser ist nun am Wochenende in ganz NRW. In Kempen gibt es ein und in Nettetal zwei Objekte zu besichtigen,.

Am Sonntag präsentiert der Kempener Architekt Martin R. Pastor die Erweiterung der Evangelischen Kindertagesstätte St. Peter-Allee 34. Zwischen 14 bis 16 Uhr kann der Gruppen-, Ruhe- und Mehrzweckraum besichtigt werden, der im Zuge der U3-Maßnahmen angebaut wurde. „Beim Entwurf wurde dem Erhalt des Baumbestandes besonders Sorge getragen. Der Niedrigenergiestandard wurde eingehalten“, sagt Pastors. Der Erweiterungsbau hebe sich ganz bewusst durch sein Flachdach und durch die helle, fröhliche Farbgestaltung der Fassade vom Bestand ab. Dafür seien Fassadenplatten in unterschiedlichen Formaten und Farben gewählt worden, um den Baukörper optisch aufzulockern. Pastros: „Im Innenraum wurde besonderer Wert auf helle und großzügige Räume gelegt. Die sichtbare Dachkonstruktion aus Holz erzeugt eine warme Atmosphäre.

Aus einer Hangar-Ruine wird ein Atelier- und Ausstellungshaus

Von den Nettetaler Objekten liegt eines in Leuth und eines in Lobberich. In Leuth kann am Samstag und Sonntag, jeweils von 12 bis 16.30 Uhr, das Atelier- und Ausstellungshaus van Eyk an der Heerstraße 58a besichtigt werden. Im Auftrag von Wilhelmina Spolders hat der Lobbericher Architekt Marcus Birker den Bau erstellt. Er befindet sich auf einem 22 550 Quadratmeter großen, waldähnlichen Grundstück. Es wurde 1958 von dem Künstlerehepaar Anton und Dorothea van Eyk gekauft. In der Ruine eines Flugzeughangars aus dem Zweiten Weltkrieg ist das Atelierhaus entstanden. Zu dem Zeitpunkt wurde der Hangar bereits als Werkstatt von dem Künstlerehepaar benutzt. „Im direkten Bezug zur Natur, schlicht und auf das Notwendige reduziert gliedert der Kubus den Raum zwischen den sechs Meter hohen Wänden des Hangars“, heißt es in der Broschüre zum Tag der Architektur.

In Lobberich öffnen die Bauherren Judith und Karl Funke ihr Haus Doerkesplatz 7. Am Samstag und Sonntag können sich die Interessenten von 10 bis 14 Uhr wie das bestehende Geschäftshaus in eine Wohn- und Büroeinheit umgebaut wurde. Der Entwurf dafür stammt vom Mönchengladbacher Architekten Bernhard Deckers. Lee

Seit 1996 findet jährlich landesweit der Tag der Architektur statt. Zeitgenössische Architekturprojekte werden der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Und zwar in der Regel am letzten Juniwochenende des Jahres statt. Die Veranstaltung wird von den Architektenkammern der Bundesländer organisiert. Alle 418 Objekte aus 166 NRW-Städten und -Gemeinden sind im Internet zu finden:
www.aknw.de

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