Den Wehrleuten war schnell klar, dass die Strohballen nicht mehr zu retten waren. Da vom brennenden Stroh keine unmittelbare Gefahr ausging, ließ die Feuerwehr es auf dem Feld kontrolliert abbrennen.

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Foto: Günter Jungmann

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Kempen. Großes Feuer am Kempener Außenring: In der Nacht zu gestern wurde die Feuerwehr gegen Mitternacht zu einem Flächenbrand in Höhe Schauteshütte/Industriering Ost gerufen. „Etwa 90 Strohballen brannten lichterloh“, sagte Feuerwehrsprecher Johannes Dicks.

Den Wehrleuten war schnell klar, dass die Strohballen nicht mehr zu retten waren. Da vom brennenden Stroh keine unmittelbare Gefahr ausging, ließ die Feuerwehr es auf dem Feld kontrolliert abbrennen. „Das hat bis in die frühen Morgenstunden gedauert“, so Dicks. Danach wurden noch brennende Reste mit einem Trecker und einem so genannten Grubber unter der Erde vergraben. So konnte das Feuer vollständig erlöschen.

Die Feuerwehr verließ gegen 9 Uhr den Einsatzort. Die Brandursache steht noch nicht fest. „Eine Selbstentzündung können wir aber definitiv ausschließen“, sagte Johannes Dicks. Wegen des Verdachts der Brandstiftung hat die Kriminalpolizei gestern die Ermittlungen aufgenommen.

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