Polizei ermittelt wegen Lauge im Wasser.

Unfall
In der Kempener McDonald’s-Filiale hat sich die Frau offenbar mit Lauge verätzt.

In der Kempener McDonald’s-Filiale hat sich die Frau offenbar mit Lauge verätzt.

Kurt Lübke

In der Kempener McDonald’s-Filiale hat sich die Frau offenbar mit Lauge verätzt.

Kempen. Die 20-jährige Grefratherin, die sich vor knapp zwei Wochen beim Genuss eines Mineralwassers in der Kempener McDonald’s-Filiale verletzt hat, ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte die Polizei auf Anfrage. Nach WZ-Informationen geht es der jungen Frau den Umständen entsprechend gut. Sie hatte sich Verätzungen im Hals und in der Speiseröhre zugezogen, nachdem sie vom Wasser der Fast-Food-Kette getrunken hatte.

Mineralwasser war laut Polizei mit Reinigungslauge versetzt

Die Polizei geht davon aus, dass das Wasser im Getränkeautomaten mit einem Reinigungsmittel – vermutlich Natronlauge – versetzt war. Zum Zeitpunkt des Getränkekaufs war eine externe Firma mit der Reinigung des Automaten beschäftigt. Laut Polizei kam es bei der Freigabe des Gerätes zu einem „Kommunikationsproblem“ zwischen Reinigungs- und Verkaufspersonal. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Derzeit gebe es noch keine neuen Erkenntnisse. Die Ermittlungen dauern an. tkl

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