Königsgarde der Antonius-Schützen spendet den Erlös aus dem Quatrolon.

Gute sache
Freude über 1000 Euro (v.l.): Monika Nentwig-Nolden (ab 2014 Vorsitzende des Hospiz- und Palliativ- Beratungsdienstes), Lothar Kemski (Ortsbeauftragter Malteser Hilfsdienst Grefrath), Ida Koch (scheidende Vorsitzende Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst) sowie Jürgen Rücker, Dirk Schönen und Thomas Türk von der Königsgarde der St. Antonius-Schützen.

Freude über 1000 Euro (v.l.): Monika Nentwig-Nolden (ab 2014 Vorsitzende des Hospiz- und Palliativ- Beratungsdienstes), Lothar Kemski (Ortsbeauftragter Malteser Hilfsdienst Grefrath), Ida Koch (scheidende Vorsitzende Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst) sowie Jürgen Rücker, Dirk Schönen und Thomas Türk von der Königsgarde der St. Antonius-Schützen.

privat

Freude über 1000 Euro (v.l.): Monika Nentwig-Nolden (ab 2014 Vorsitzende des Hospiz- und Palliativ- Beratungsdienstes), Lothar Kemski (Ortsbeauftragter Malteser Hilfsdienst Grefrath), Ida Koch (scheidende Vorsitzende Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst) sowie Jürgen Rücker, Dirk Schönen und Thomas Türk von der Königsgarde der St. Antonius-Schützen.

Grefrath. Spaß und Geselligkeit stehen beim Quattrolon der Königsgarde der St. Antonius-Schützen, der seit Jahren am letzten Tag im Oktober in verschiedenen Kneipen und im Pfarrheim stattfindet. Doch der Wettkampf mit hohem Unterhaltungsfaktor ist mehr: Der Erlös ist stets für einen guten Zweck.

40 Teams traten bei dem Spaß-Turnier an

40 Teams mit je fünf Mitgliedern gehen jedes Jahr beim Spaß-Turnier an den Start, die Plätze sind heiß begehrt. In diesem Jahr gab es zum neunten Mal einen Quattrolon. Die erste Station war am 31. Oktober im Lokal „Zum Nordkanal“ an der Lobbericher Straße – eine Bierkasten-Staffel.

Die Aufgabe: Jedes Fünfer-Team stand auf vier Bierkästen hintereinander und hatte vier Minuten Zeit, um sich möglichst weit um vier Eckfahnen und 20 Pylonen fortzubewegen. Das Prinzip: Der hintere Kasten wird nach vorne gereicht, um weiterzukommen. Zudem gab es unter anderem ein Zielwerfen mit Taschentuch-Packungen und Kegeln, um den begehrten Wanderpokal zu gewinnen.

Die ambulante Betreuung des MHD kümmert sich um Sterbende

Der Wettkampf mit Spaß-Faktor hat aber auch einen ernsten Hintergrund. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird in jedem Jahr ein soziales Projekt in Grefrath unterstützt. Diesmal wurden insgesamt 1000 Euro eingenommen. Die Summe ging an die Hospiz-Gruppe „Klaus Hemmerle“. Das Geld übergab kurz vor dem Jahresende Jürgen Rücker, Hauptmann der Königsgarde, an Ida Koch, die scheidende Vorsitzende der Hospiz-Gruppe.

Der ambulante Hospiz- und Palliativ-Betreuungsdienst des Malteser Hilfsdienstes (MHD) begleitet schwer kranke, sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg. Dabei soll ein würdevolles Sterben in vertrauter Umgebung ermöglicht werden. Für die Angehörigen bietet der Malteser Hilfsdienst zudem Trauerarbeit an, um den Verlust eines geliebten Menschen besser verarbeiten zu können.

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