Planung für den Standort am Ransberg wurde einstimmig „positiv zur Kenntnis genommen“.

Auch die Grünen um Martina Maaßen sehen nun keinen Gesprächsbedarf mehr.
Auch die Grünen um Martina Maaßen sehen nun keinen Gesprächsbedarf mehr.

Auch die Grünen um Martina Maaßen sehen nun keinen Gesprächsbedarf mehr.

WZ-Archiv

Auch die Grünen um Martina Maaßen sehen nun keinen Gesprächsbedarf mehr.

Viersen. Die Technische Beigeordnete der Stadt Viersen, Beatrice Kamper, hatte sich eine „positive Kenntnisnahme“ aus der Politik erhofft, und gestern Abend bekam sie, was sie wollte. Die Viersener Politiker können mit dem Plan, das neue Kreisarchiv am Ransberg in Dülken in bauen, gut leben. Nach der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses waren noch einige Fragen offen geblieben. Insbesondere die Grünen hatten sich gefragt, warum nun das neue Archiv am Ransberg gebaut werden sollte und nicht zum Beispiel am Josefsring – auch dort waren zuvor Grundstücke für den Neubau geprüft worden.

„Unsere Fraktion kann jetzt besser nachvollziehen, warum die anderen Grundstücke nicht infrage kommen.“

MartinaMaaßen, Grüne

Nach einem Treffen des Ältestenrats und den Ausführungen, die die Verwaltung nun in der Vorlage zur gestrigen Sitzung gab, waren die Fraktionen jetzt zufrieden. Darin erläutert die Verwaltung, dass die Flächen am Josefsring aufgrund der Größe und fehlender Erweiterungsmöglichkeiten nicht geeignet seien. „Unsere Fraktion kann jetzt besser nachvollziehen, warum die anderen Grundstücke nicht infrage kommen“, stellte Grünen-Fraktionsvorsitzende Martina Maaßen fest. CDU-Fraktionschef Stephan Sillekens gab für seine Fraktion ein deutliches Ja aus: Das Kreisarchiv sei „ein weiterer Baustein in Viersens Funktion als Kreisstadt.“

Zwar ging es gestern nur um die Kenntnisnahme des Standorts. Es gab nichts zu beschließen. Doch Viersens Politiker machten auch deutlich, dass sie weiterhin in die Planung eingebunden werden, beim Bau wie beim Konzept. Man sei in der Pflicht, die Einrichtung des Archivs, auch die Entwicklung des pädagogischen Konzepts, zu begleiten, wie es den Bürgern versprochen worden sei, erinnerte Michael Lambertz (SPD). Martina Maaßen mahnte den Umweltschutz an, sie forderte ein energetisch gut aufgestelltes Haus: „Wir wollen zu einem Leuchtturmprojekt für Viersen kommen.“ Weil der Ausschuss darauf drang, in die angekündigte Baukommission einbezogen zu werden, versprach Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD), dies gegenüber dem Landrat vorzutragen. biro/mrö

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer