Ab Montag ist die Hülser Straße vom Ring aus gesperrt. Das führt zu einer ganz schön langen Ausweichroute. Außerdem erinnert sich der Flüsterer an die schönen Kindertage.

In Richtung Moorenring gilt ab Montag wieder freie Fahrt, dafür ist die Hülser Straße (r.) dicht.
In Richtung Moorenring gilt ab Montag wieder freie Fahrt, dafür ist die Hülser Straße (r.) dicht.

In Richtung Moorenring gilt ab Montag wieder freie Fahrt, dafür ist die Hülser Straße (r.) dicht.

Nicht nur Kinder blicken derzeit an der Engerstraße 50 nach oben: Hier sitzt der „Pustefix-Bär.“

Kurt Lübke, Bild 1 von 2

In Richtung Moorenring gilt ab Montag wieder freie Fahrt, dafür ist die Hülser Straße (r.) dicht.

Aufatmen können die Autofahrer vorerst im Bereich Moorenring und Viehmarkt. Wie bereits gestern berichtet, hat das Buddeln dort vorzeitig ein Ende. Die Bauarbeiter waren deutlich schneller als erwartet. Nach dem Einbau eines Regenrückhaltebeckens sind Moorenring und Viehmarkt ab Montag wieder frei. Anders die Lage auf der Hülser Straße. Dort werden ab Montag Versorgungs- und Abwasserleitungen zwischen Moorenring und St. Huberter Straße erneuert. Was dazu führt, dass man vom Ring bzw. von der St. Töniser Straße nicht mehr zum Bereich Hülser Straße/St. Huberter Straße/Bahnhof gelangen kann. Daher gibt es eine Umleitung, die gefühlt durch halb Kempen führt. Und so soll’s gehen: Moorenring, Burgring, Kerkener Straße, Kleinbahnstraße, Kreisverkehr Trinkgut/Obi, weiter auf der Kleinbahnstraße, Am Bahnhof, St. Huberter Straße. Die Bauarbeiten sollen am 9. September beendet sein – solange gilt die Umleitung. Der Flüsterer wünscht gute Fahrt!

Pustefix-Bär ist zu Besuch aus Tübingen

Auf der Engerstraße wird der Flüsterer derzeit an seine Kinderzeit erinnert. Der Grund: Über Spielwaren Jansen sitzt ein kleiner „Pustefix-Bär“ und schickt Luftblasen in die Altstadt. Den Werbe-Klassiker hat Geschäftsinhaber Joachim Jansen in Höhe des ersten Stocks befestigt – wo er seine Wohnung hat. Leider ist der pustende Bär nur zu Besuch aus Tübingen, wo das Seifenblasen-Unternehmen seinen Sitz hat. „Wir haben ihn für vier Wochen ausgeliehen“, so Jansen. Und wie viel Seifenwasser verbraucht so ein Puste-Teddy? „Mit 300 Milliliter am Tag kommt er locker aus“, sagt der Spielwarenladen-Chef. Beim Nachfüllen sage das Team immer: „Wir geben dem Bären Honig.“

Pokemon-Karten sorgen für Andrang

Eher was für ältere Kinder sind die Sammelkartenspiele Yu-Gi-Oh! und Pokemon. Spiele zwischen sieben Jahren „und knapp 30“ kommen jeden Freitag zwischen 15 und 18 Uhr in Jansens Geschäft. „Vorher haben wir diesen Spielenachmittag nur zweimal monatlich angeboten, da saßen hier 50 Leute.“ Um das Ganze zu entzerren, entschied er sich für ein wöchentliches Angebot. Auch jetzt kommen noch rund 20 Karten-Fans an die Engerstraße. Für sie hat er extra einen Kellerraum hergerichtet.

Altstadt-Geflüster

Sommerpause für Pommes und Pizza

Die gastronomische Vielfalt am Buttermarkt ist momentan eingeschränkt: Sowohl der „Marktgrill“ als auch das Restaurant „La Piazza“ machen Urlaub. Mit Pommes und Pizza aus diesen „Quellen“ ist also erst einmal nix. Der Marktgrill öffnet am 28. August wieder. Pizza und Pasta gibt es zwei Tage später wieder. Der Flüsterer wünscht den beiden Teams bis dahin schöne und erholsame Urlaubstage!

Nächste Verlängerung für die Sandkasten-Aktion

Auch wenn das Wetter derzeit überhaupt nicht stimmt, ist der Sandkasten auf dem Kirchplatz weiterhin ein Ferien-Anlaufpunkt für Groß und Klein. Ob bei Regen oder Sonne: Die Aktion von Lions Club und Kinderschutzbund kommt weiterhin gut an. „Wenn’s regnet, müssen halt Matschhose und Gummistiefel her“, sagte neulich eine Mutter am Rande das Sandkastens zwischen Propsteikirche und Rathaus. Für alle Fans des Freiluft-Spielens hat der Flüsterer jetzt richtig gute Nachrichten: Denn Kinderschutzbund und Lions Club werden die Aktion erneut verlängern – und zwar bis zum Ende der Sommerferien. Wegen des großen Erfolgs war die ursprünglich auf zwei Wochen angelegte Aktion bereits einmal um 14 Tage verlängert worden. Jetzt geht es also noch ein bisschen länger – bis dann am 30. August wieder die Schule anfängt. Dann fehlt jetzt nur noch ein bisschen besseres Wetter. Denn immer nur Matschhose und Gummistiefel ist ja auch doof.

Kaiserliche Spende fürs Kinderheim St. Annenhof

Seinen 70. Geburtstag feierte jetzt der Kempener Historiker Hans Kaiser im Krefelder Nordbahnhof, dessen Inhaber Viktor Furth gleichfalls Kempener ist. Als Kaiser im März an die 100 Gäste zum Mitfeiern lud, vermerkte er auf der Einladung: „Geschenke? Lieber Spenden fürs Kempener Waisenhaus!“ Mit dem „Waisenhaus“ meinte er den Kempener Annenhof, der seit nunmehr 128 Jahren ein Zuhause für Kinder und Jugendliche in Not bietet. Um die Einrichtung zu unterstützen, hatte 2002 der Kempener Diplom-Ingenieur Heinz-Wilhelm Wolters mit seiner Ehefrau Marianne die Schwester-Ina-Stiftung gegründet; ihren Namen trägt sie nach einer Leiterin, die bis zu ihrem Tod (1980) im Annenhof wirkte. In Kempen ist die Ordensfrau noch heute wegen ihrer Menschenfreundlichkeit bekannt. Kaisers Spenden-Bitte hatte Erfolg. Dank der großzügigen Gaben seiner Gäste konnte er jetzt Heinz-Wilhelm Wolters ein gut gefülltes Kuvert für die Ausbildung der 80 jugendlichen Annenhof-Bewohner überreichen. „Vielleicht ist das ja eine Anregung an andere Jubilare, zu Geburts- und anderen Feiertagen auf Geschenke zu verzichten und stattdessen um Spenden für die Sozialwaisen zu bitten“, meinte Wolters. Eine gute Idee! Angebote nimmt Wolters gerne entgegen. Telefon: 02152/ 3935. 

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