Freude darüber, dass der Umbau der ehemaligen Dorfschule Ziegelheide bald beginnt. Minus bei Ferienfreizeiten.

Freude darüber, dass der Umbau der ehemaligen Dorfschule Ziegelheide bald beginnt. Minus bei Ferienfreizeiten.
VTK-Vorsitzender Detlev Schürmann (l.) und Tim Holweg (r.) ehren (v.l.) Bärbel Buckenhüskes (25 Jahre VTK), Norbert Schweig (30 x Sportabzeichen), Elisabeth Steinforth (25 Jahre VTK), Ina Hermbusche und Ursula Heinen (je 40 Jahre) sowie Karl-Heinz Redelings (50 x Sportabzeichen).

VTK-Vorsitzender Detlev Schürmann (l.) und Tim Holweg (r.) ehren (v.l.) Bärbel Buckenhüskes (25 Jahre VTK), Norbert Schweig (30 x Sportabzeichen), Elisabeth Steinforth (25 Jahre VTK), Ina Hermbusche und Ursula Heinen (je 40 Jahre) sowie Karl-Heinz Redelings (50 x Sportabzeichen).

W. Stenmans

VTK-Vorsitzender Detlev Schürmann (l.) und Tim Holweg (r.) ehren (v.l.) Bärbel Buckenhüskes (25 Jahre VTK), Norbert Schweig (30 x Sportabzeichen), Elisabeth Steinforth (25 Jahre VTK), Ina Hermbusche und Ursula Heinen (je 40 Jahre) sowie Karl-Heinz Redelings (50 x Sportabzeichen).

Kempen. In kleiner Runde führte der größte Sportverein in der Thomasstadt, die Vereinigte Turnerschaft (VT) Kempen, die Generalversammlung durch. Treffpunkt war das Vereinszentrum in der ehemaligen Dorfschule in Ziegelheide. Im September wird mit Um- und Neubau begonnen, werden unter anderem Fitness- und Trainingsmöglichkeiten für die älteren Mitglieder geschaffen, außerdem eine Cafeteria.

„Wir mussten reagieren. Durch Schul- und OGS-Sport können wir die städtischen Hallen vor 17 Uhr nicht nutzen“, so VT-Vorsitzender Detlev Schürmann. Er kümmert sich seit dreieinhalb Jahren mit seinem Vize Tim Holweg und mit dem Architekten um das Projekt. Nach den Sommerferien soll es mit der Entkernung der Pausenhalle losgehen.

Die Finanzierung ist durch einen 400 000 Euro-Kredit der NRW-Bank aus dem Topf der Sportstätten-Neubauten gesichert. An Zinsen werden in den nächsten Jahren nur jeweils 1,15 Prozent gezahlt.

Eine Sportlerin wollte wissen: „Was ist mit dem Schwimmen? Wir haben acht Aqua-Fitness-Gruppen. Für viele ist die Bewegung im Wasser die einzige Therapie.“ Das Reha-Bad des Krankenhauses steht derzeit nicht zur Verfügung.

Fragen zu Reha-Bad, Kosten und Förderverein

Grundsätzlich wolle der Betreiber das Bad sanieren, so Schürmann, zumal Krankenhaus-Abteilungen, Schmerztherapeuten, Hebammen und Vereine das Bad nutzen möchten. Gegründet worden sei dafür ein gemeinnütziger Förderverein, der als „Ankermieter“ auftreten und sich generell um die betriebswirtschaftliche Vermietung kümmern soll.

Schürmann rechnet mit Instandsetzungskosten von bis zu 90 000 Euro und in etwa der gleichen Summe bei den jährlichen Betriebskosten. Ihm sei von Verantwortlichen des Krankenhauses empfohlen worden, dem Förderverein beizutreten. Diese lehnte Schürmann vor allem aus Haftungsgründen ab. Was er sich vorstellte könnte: dass die Nutzer des VT zusätzlich zum Beitrag ein Kursgebühr zahlen, die nach seinen Schätzungen zwischen fünf und zehn Euro pro Teilnehmer und Stunde liegen könnte. „Wir brauchen jetzt erst einmal seriöse Zahlen, dann sehen und entscheiden wir weiter.“

Die VT ist mit ihren zehn Abteilungen ansonsten sehr gut aufgestellt. Auch Turbulenzen mit einigen „Rebellen“ der Handballabteilung sind offenbar beendet. Handball-Abteilungsleiter ist nun Wolfram Gerlach. Es seien nach dem „reinigenden Gewitter“ einige ausgetreten, andere aber dazu gekommen. So die Trainer-Legende aus den ’70er Jahren, Hans Pimpertz. Er arbeitet wieder als Jugendtrainer.

Finanzwart Hans von Beckerath hat exzellent gewirtschaftet, eine gute Rücklage ist vorhanden. Die Neuwahlen bestätigten Tim Holweg (stellvertretender Vorsitzender), Hans von Beckerath (Kassenwart), Jugendwartin Heike Schürmann und Sportwartin Gabi Meier. Gedankt wurde dem „Mädchen für alles“ in der Geschäftsführung, Petra Caelers.

Weniger erfreulich waren Zahlen zur alljährlichen Kinder-Ferienfreizeit. Schürmann: „Seit fünf Jahren machen wir jeweils ein Minus von 5000 Euro. Entweder wir machen damit im nächsten Jahr Schluss oder es geschieht noch etwas Unvorhergesehenes.“ Die 64. Fahrt findet vom 30. Juli bis 9. August zum 64. Mal statt. 34 Kinder besuchen das Nordseebad Bensersiel. Schürmann appellierte etwa an die Eltern, als Betreuer mitzufahren. schö

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