Die Feuerwehr musste das Pferd mit einem Kran aus dem Pool retten.

Um den Haflinger aus dem Pool zu retten musste schweres Gerät eingesetzt werden.
Um den Haflinger aus dem Pool zu retten musste schweres Gerät eingesetzt werden.

Um den Haflinger aus dem Pool zu retten musste schweres Gerät eingesetzt werden.

Günter Jungmann

Um den Haflinger aus dem Pool zu retten musste schweres Gerät eingesetzt werden.

Tönisberg. Zum dritten Mal in zweieinhalb Jahren der gleiche Notruf: Da steht ein Pferd im Pool. Mit 16 Einsatzkräften rückte der Feuerwehr-Löschzug Tönisberg zur Straße Achterberg aus. Der gleiche Pool, nur ein anderes Pferd. Diesmal war ein ausgewachsener Haflinger ins Wasser gefallen.

2006 war zum ersten Mal ein Pferd im Pool gelandet, damals hatte es die Feuerwehr mit der Drehleiter geborgen. Das Pony im vergangenen Winter bewältigten die Wehrleute zu viert ohne technische Hilfe, diesmal wurde ein örtliches Bauunternehmen mit einem Kran hinzugezogen.

Auch ein Tierarzt war sofort zur Stelle, um das Pferd zu beruhigen und auch zu betäuben, denn sonst hätte sich das Tier nicht an den Kran hängen lassen. Die aus Kempen angeforderte Drehleiter samt Besatzung kam nicht zum Einsatz, denn auf dem gefrorenen, aber teilweise angetauten Gelände wäre die Gefahr des Absackens zu groß geworden.

Eine Stellungnahme der betroffenen Familie, der sowohl der Pool als auch die Pferde gehören, war nicht zu erhalten. Allerdings heißt es, dass die Feuerwehr im Augenblick prüft, ob es sich wegen der Wiederholungen um Fahrlässigkeit handelt. Sollte das der Fall sein, müsste die Familie für den Einsatz aufkommen.

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