Pferd im Pool: Die Stadt macht Vorschläge zur Sicherung der Tönisberger Müller-Tiere.

Sabine Müller und Stute Svenja, die in den Pool gerutscht war.
Sabine Müller und Stute Svenja, die in den Pool gerutscht war.

Sabine Müller und Stute Svenja, die in den Pool gerutscht war.

Sabine Müller und Stute Svenja, die in den Pool gerutscht war.

Tönisberg. Der Haflinger-Stute Svenja geht es nach ihrem unfreiwilligen Ausflug in den Pool am Sonntag sehr gut. "Sie war von Sonntag bis Dienstagmorgen im Stall", sagt die Besitzerin Sabine Müller. "Inzwischen ist sie wieder auf der Weide, so wie immer."

Ihr Sohn hatte die Stute gefunden, wie sie bis zum Hals im Wasser stand (die WZ berichtete). "Jemand muss das Gatter von der Weide zum Garten nicht richtig eingehakt haben, dann kann sie es mit dem Kopf aufstoßen", vermutet die Besitzerin.

Außer Svenja stehen bei den Müllers noch 17 weitere Pferde. Dazu kommen fünf Ziegen, zwei Schafe, neun Hunde, neun Katzen und drei Hühner. Svenja ist seit neun Jahren bei Familie Müller. "Sie war unser erstes Pferd, da hängt man dran."

Sabine Müller nimmt an, dass das Pferd nur dank der offenen Stallhaltung das Unglück so unbeschadet überstanden hat. "Für ein Tier, das im Stall und an Wärme gewöhnt ist, wäre es schlimmer ausgegangen."

Wie es für Familie Müller ausgeht, ist noch nicht klar. Weil zum wiederholten Mal ein Pferd im Pool gelandet ist, wird bei der Stadt geprüft, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Wenn das so wäre, müsste Sabine Müller den Einsatz bezahlen. "Ich denke, der wird an die 2000 Euro kommen", schätzt Feuerwehrchef Franz Heiner Jansen.

Das Gesetz sieht vor, dass Personen- und Tierrettungen sowie Brandeinsätze kostenlos sind - es sei denn, man kann grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nachweisen. Man suche nach einer einvernehmlichen Lösung. Jansen: "Unser Bauamt wird Verbesserungsvorschläge für die Sicherung der Weidegatter machen." ahl

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