Der Kreis Viersen prüft weiterhin das Mietverhältnis in Kempen.

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Im Kempener Straßenverkehrsamt werden im Durchschnitt pro Monat 3801 Fälle bearbeitet.

Im Kempener Straßenverkehrsamt werden im Durchschnitt pro Monat 3801 Fälle bearbeitet.

Kurt Lübke

Im Kempener Straßenverkehrsamt werden im Durchschnitt pro Monat 3801 Fälle bearbeitet.

Kempen. Die Zukunft der Zweigstelle des Straßenverkehrsamtes ist weiter ungewiss. Wie bereits berichtet, prüft der Kreis Viersen derzeit sämtliche seiner Immobilienverhältnisse. Dazu gehört auch der Mietvertrag mit dem Eigentümer des Gebäudes an der Heinrich-Horten-Straße – unweit des Kempener Wasserturmes. „Es gibt noch keinen Stand. Die Prüfung dauert weiter an“, so Landrat Andreas Coenen auf Nachfrage der WZ. Der Kreis stehe zu diesem Thema im „engen Austausch“ mit der Stadt Kempen. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde der Kreis das Gespräch mit der Stadt suchen.

Andreas Coenen machte keinen Hehl daraus, dass die Miete in Kempen offenbar zu hoch ist. „In diesem Bereich wünschen wir uns eine Optimierung“, sagte der Landrat. Der Vertrag für die Zulassungsstelle in Kempen laufe bis Ende 2019 – entsprechende Kündigungsfristen habe der Kreis Viersen im Blick. „Es ist aber mitnichten so, dass es bereits eine Entscheidung gegen den Standort Kempen gibt“, sagte Coenen.

Der Landrat ergänzte auf Nachfrage, dass die Kempener Adresse bei den Autofahrern sehr beliebt ist. Das belegen auch die Nutzungszahlen, die die WZ bereits im Oktober veröffentlicht hatte: Laut Kreis bearbeitet das Straßenverkehrsamt pro Monat im Schnitt 9192 Vorgänge. Davon werden in Kempen 3801 bearbeitet – das entspricht einem Anteil von 41,35 Prozent. Im Viersener Kreishaus liegt der Anteil bei 58,65 Prozent (5391 Fälle). 

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