Initiative zum Holocaust-Gedenken ist Thema bei der „Redaktion vor Ort“.

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Andreas Bischof

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Kempen. 60 Prozent der WZ-Leser befürworten die Initiative, in Kempen die so genannten Stolpersteine zum Gedenken an im Holocaust ermordete Juden zu verlegen. Das ist der aktuelle Stand einer Umfrage auf der Internetseite der Westdeutschen Zeitung.

Eine Initiative möchte das Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig in der Thomasstadt realisieren. Bürgermeister Volker Rübo reagierte in der WZ eher ablehnend. Aus seiner Sicht reichen der Gedenkstein an der Umstraße und die Stele am Rathaus zur Würdigung der jüdischen Schicksale in Kempen aus.

Das Thema wird auch im Netz kontrovers diskutiert. „Ich begrüße die Aktion. Die beiden zentralen Erinnerungsorte an die jüdischen Opfer in Alt-Kempen sind wichtig. Nur, jüdische Mitbürger haben an vielen Stellen in unserer Stadt gelebt. Insbesondere in St. Hubert finden wir keinerlei Gedenk-orte“, sagt Georg Lüdecke.

Harald Bittner hingegen sieht es so wie der Bürgermeister: „Herr Rübo hat recht. Man tritt auf den Tafeln herum. Und wer sagt uns, dass rechte Spinner diese Gedenksteine verschonen werden?“

Von 11 bis 12 Uhr können Sie Ihre Meinung sagen

Wenn Sie eine Meinung zum Thema haben, können Sie die nicht nur im Internet äußern. Die WZ bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt mit der Redaktion zu sprechen. Am Samstag ist das WZ-Mobil im Einsatz. Von 11 bis 12 Uhr steht die Westdeutsche Zeitung unter dem Motto „Redaktion vor Ort“ an der Ecke Enger-/Burgstraße – direkt vor der Tchibo-Filiale.

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