Ein Gespräch mit Norbert Euwens, Mitorganisator der Aktion.

Norbert Euwens
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St.Hubert. Einmal in fremden Gärten spazieren... An den Wochenende vom 16./17.Mai, 6./7.Juni und 11./12.Juli ist das beim "Tag der offenen Gartenpforte" wieder möglich. Wer seine Gartentüren für Neugierige öffnen möchte, sollte sich bis Sonntag angemeldet haben. Die WZ sprach mit Norbert Euwens aus St.Hubert. Er betreut die Aktion für den Kreis Viersen und gehört dem Arbeitskreis an.

WZ: Herr Euwens, was steckt hinter der Aktion "Offene Gartenpforte"?

Norbert Euwens: Ursprünglich kommt die Idee aus England. Allerdings mussten die Besucher dort Eintritt bezahlen. Dieses Geld ging an einen karitativen Zweck. Hier gibt es die Aktion seit 2002. Dabei ist der Kreis Viersen im nördlichen Rheinland am stärksten vertreten. Wir haben jedes Jahr zugelegt und freuen uns über die gute Resonanz. Im vergangenen Jahr haben 24 Gartenbesitzer aus dem Kreis mitgemacht. Darunter waren je zwei aus Kempen und Grefrath sowie sechs aus Nettetal.

Sie beteiligen sich selbst seit Jahren. Was macht den Reiz der Aktion aus?

Euwens: Das ist ein schönes Geben und Nehmen, ein wunderbarer Austausch. Jeder hat seine Spezialgebiete, der eine bei Rosen, ein anderer kennt sich mit Teichpflanzen gut aus.

Worauf müssen sich Interessierte einstellen, wenn sie ihre Gartenpforten öffnen?

Euwens: Der Garten sollte einen gewissen Reiz, ein, zwei Highlights haben. Oft gibt es auch Kaffee und Kuchen. Wir haben mal hochgerechnet, dass rund 100 Besucher pro Garten kommen. Wer im Flyer und in der Werbung dabei sein will, muss sich bis 15. Februar in Schloss Dyck anmelden. Am besten per Online-Formular oder Fax. Wenn jemand Hilfe braucht, stehe ich gerne zur Verfügung; Tel.: 02162/101269

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