Zwei Jubiläen ließen die St. Huberter zusammenkommen. Vom Erlös geht ein Drittel nach Togo.

Enten-Angeln war eines von vielen Angeboten beim St. Huberter Pfarr- und Gemeindefest.
Enten-Angeln war eines von vielen Angeboten beim St. Huberter Pfarr- und Gemeindefest.

Enten-Angeln war eines von vielen Angeboten beim St. Huberter Pfarr- und Gemeindefest.

Kurt Lübke

Enten-Angeln war eines von vielen Angeboten beim St. Huberter Pfarr- und Gemeindefest.

St.Hubert. "Ich denke, es zeichnet uns aus, dass wir gemeinsam sehr viel auf die Beine stellen können." Markus Rönchen, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde St.Hubert, lobte die Anwesenden beim ökumenischen Pfarr- und Gemeindefest rund um seine Gustav-Adolf-Kirche nicht ohne Grund: Kaum ein Verein oder eine kirchliche Gruppierung, die sich nicht beim Fest eingebracht hätte.

Das Rahmenprogramm war noch vielfältiger als sonst

50 Jahre evangelische Kirche in St.Hubert und zehn Jahre ökumenische Feste: Zwei Gründe, um ausgelassen zu feiern, auch mit einem Gottesdienst. In ihrem prachtvollen, bunten Kleid betrat unter anderem Lili Doh aus Togo die Bühne. Sie bedankte sich auf Französisch für die jahrzehntelange Hilfe aus St. Hubert, Presbyterin Monika Heenen übersetzte ihre Worte.

Das Rahmenprogramm war diesmal noch einen Tick bunter und vielfältiger als in den Jahren zuvor. In der Holzkirche waren Fotos zu sehen von Konfirmanden der vergangenen 50 Jahre - nur ganz wenige Jahrgänge fehlten.

Erstmals gab es am Sonntag die Jubiläumsschrift, die Joachim Börner zusammengestellt hatte. Der Leser erfährt unter anderem, dass es den Kontakten des damaligen Pfarrers Friederich Fliedner zu einem Studienfreund in Schweden zu verdanken war, dass die evangelischen Christen in St. Hubert eine original schwedische Holzkirche bekamen. Gefeiert wird das Jubiläum des Gotteshauses übrigens am 30. August.

Die Organisatoren hatten dafür gesorgt, dass es auch Kindern nicht langweilig wurde: Sie konnten auf Tore des TuS St. Hubert werfen, und es gab ein Tischtennis-Torschießen. Die Evangelische Jugend lockte die Besucher an ihre "Saftbar".

Auf der überdachten Bühne herrschte den ganzen Tag über ein reges Treiben. Das ging los mit einem Tanz von Kindern des Katholischen Kindergartens St.Raphael. Herbert Aretz hatte einen Käse im Format eines Kleinwagenreifens gemacht und ließ die Besucher das Gewicht dieses Prachtexemplars schätzen.

Etwa 10 000 Euro wurden eingenommen - sie kommen zu je einem Drittel der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde sowie den Freunden in Togo zugute.

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