Heftiger Karnevalsausklang in St.Hubert! Ferner: Jubiläums-Blutspende ist nah, Offensive für den Wochenmarkt.

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Im Vorjahr hatte es noch geregnet, am Montag hatten die 400 Mädchen und Jungen von Grundschule und Johannes-Hubertus-Schule Glück: Beim Kinderkarnevalszug durch St.Hubert hielt Petrus seine Schleusen geschlossen. Entsprechend groß war die Begeisterung der Kinder und der Zuspruch der Besucher. Der närrische Schlachtruf vom Kendel, „Zint Huppert Kaak“, war allenthalben zu hören. Die Zuschauer ließen sich nicht lumpen, was Kamelle betrifft: Traditionell werden in St.Hubert die Bonbons in den Zug hineingeworfen. Am Ende waren die Tüten der Kleinen prall gefüllt mit Süßigkeiten. Neben den Kempener Tollitäten TheoI. und Karin I.– sie sind aus St.Hubert– waren auch die Schulleiter Georg Kaiser (Hubertus-Schule) und Monika Böttges (Grundschule) begeistert.

Im Vorjahr hatte es noch geregnet, am Montag hatten die 400 Mädchen und Jungen von Grundschule und Johannes-Hubertus-Schule Glück: Beim Kinderkarnevalszug durch St.Hubert hielt Petrus seine Schleusen geschlossen. Entsprechend groß war die Begeisterung der Kinder und der Zuspruch der Besucher. Der närrische Schlachtruf vom Kendel, „Zint Huppert Kaak“, war allenthalben zu hören. Die Zuschauer ließen sich nicht lumpen, was Kamelle betrifft: Traditionell werden in St.Hubert die Bonbons in den Zug hineingeworfen. Am Ende waren die Tüten der Kleinen prall gefüllt mit Süßigkeiten. Neben den Kempener Tollitäten TheoI. und Karin I.– sie sind aus St.Hubert– waren auch die Schulleiter Georg Kaiser (Hubertus-Schule) und Monika Böttges (Grundschule) begeistert.

Kurt Lübke

Im Vorjahr hatte es noch geregnet, am Montag hatten die 400 Mädchen und Jungen von Grundschule und Johannes-Hubertus-Schule Glück: Beim Kinderkarnevalszug durch St.Hubert hielt Petrus seine Schleusen geschlossen. Entsprechend groß war die Begeisterung der Kinder und der Zuspruch der Besucher. Der närrische Schlachtruf vom Kendel, „Zint Huppert Kaak“, war allenthalben zu hören. Die Zuschauer ließen sich nicht lumpen, was Kamelle betrifft: Traditionell werden in St.Hubert die Bonbons in den Zug hineingeworfen. Am Ende waren die Tüten der Kleinen prall gefüllt mit Süßigkeiten. Neben den Kempener Tollitäten TheoI. und Karin I.– sie sind aus St.Hubert– waren auch die Schulleiter Georg Kaiser (Hubertus-Schule) und Monika Böttges (Grundschule) begeistert.

St.Hubert. Während friedlich die Schafe am Kendelpark grasen, wühlen die Maulwürfe emsig das Erdreich zu Hügelchen auf. Hunde kläffen die Krähen auf den Feldern an, während Frauchen die Leine kürzer zieht. Der Kendel führt hohes Wasser, die Schneeglöckchen wiegen ihre Köpfchen im Wind. Die ersten Weiden sind zurückgeschnitten, im Ortskern blühen die Primeln in den Kübeln: Es wird Frühjahr in St.Hubert.

"Jugend forscht" die Kendel-Erde

Gegraben und untersucht: Für den Wettbewerb "Jugend forscht" buddelten die St.Huberterin Lisa Weinrank und die Kempenerin Alena Nonnast am St. Huberter Bruch Braunerde aus. Die Fundstücke untersuchten die Zehntklässlerinnen des LvD auf ihre Eigenschaften und stellten fest, dass der "Boden des Jahres 2008" in dieser Gegend ein sandiger Lehmboden mit wenig Salzen ist. Dieser ist für fast alle Kulturen verwendbar und besitzt gute wasserhaltende Kraft. Ihre Ergebnisse und Versuche stellen sie mit anderen jungen Wissenschaftlern am 3. März in der ersten Ausscheidungsrunde in Krefeld vor - und hoffen, mit der Braunerde weiter zu kommen.

Drei März-Termine notieren

Im März gibt es drei wichtige Termine für St.Hubert. Am magischen Freitag den 13. lädt der Heimatverein um 19.30 Uhr zur Jahreshauptversammlung ins Lokal Leyers-Mehl an der Hauptstraße10. Am Donnerstag, 19.März, tagt der Werbe- und Bürgerring ab 19.30 Uhr in der Gaststätte Poststuben-Zens an der Königsstraße14. Und am Freitag, 27. März, feiert das Rote Kreuz ab 15.30 Uhr in der Hubertus-Schule am Hohenzollernplatz 19 sein Jubiläum "50 Jahre Blutspende"- mit einer Jubiläums-Blutspende.

Volksfest Blutspende

Das Thema Blutspende erfordert schon jetzt nähere Betrachtung. 26567 Menschen sind bei 147 Terminen in 50 St.Huberter Jahren zur Ader gelassen worden- das ist einzigartig im Kreis Viersen. Am 10.Januar 1959 kamen 69 Bürger zur ersten Blutspende in den Saal Louven an der Hauptstraße. Mittlerweile hisst DRK-Zugleiter Gregor Braun- die Familie führt dieses Amt in vierter Generation- das gelbe Blutspende-Banner vier Mal im Jahr. Der Rekord ist bis heute der 1.Juni 2001, als sich 275 Spender anzapfen ließen. Die Jubiläums-Blutspende sponsert die Hubertus-Apotheke, die nicht nur mit der kompletten Belegschaft spendet, sondern einen blutroten Grappa-Likör mit Sauerkirschen und Heidelbeer-Essenzen inklusive Moses-Pankarz-Etikett entwickelt. "Jeder Spender erhält am 27.März eine kleine Flasche mit Exklusiv-Label", verspricht Apotheker Michael Gehlen.

Markt soll eine Stunde länger dauern

Der Wochenmarkt ist seit Jahren ein Sorgenkind. Der Zuspruch lässt nach, immer weniger fliegende Händler verirren sich donnerstags vormittags auf dem Markt. "Woran liegt’s?", wollte jetzt Werbering-Chef Michael Smeets wissen und suchte das Gespräch mit den Händlern. Zu seiner Verwunderung erfuhr Smeets, dass die Marktbeschicker im Grunde zufrieden sind- zumal es jetzt wieder wärmer wird und mehr Kunden kommen. "Es wurde nur vielfach der Wunsch geäußert, dass der Markt eine Stunde länger dauern soll, also bis 13Uhr", berichtet Smeets. Dann würden viele noch die Mittagspause nutzen, um sich mit frischem Obst, Gemüse, Brot oder Fisch einzudecken. Dieses Thema will Smeets jetzt in der Verwaltung forcieren. Entsprechende Beschilderung und ein Losrattern der Kehrmaschinen eine Stunde später wären die Folge.

Jagd auf den Feuerteufel

Im dritten Anlauf hat ein Feuerteufel es geschafft, dass der Schuppen in Escheln auf dem Brux-Gelände neben Liskow in Schutt und Asche liegt. Am Sonntag früh heulten die Sirenen erneut, und die Brandschützer mussten diesmal mächtig Schaum ausfahren, um der Flammen Herr zu werden. Die Kripo geht mit der Ermittlung ab heute in die Vollen- wegen Karneval kann der Brandermittler aus Willich erst jetzt seine Spürnase in die verkohlten Reste stecken. Klar dürfte sein, dass es am Kendel einen Brandstifter gibt. Vor den Eschelner Fällen gab es im Oktober einen Tatort am Borgesweg/Velbuschpfad, wo in einem Schuppen ein Oldtimer "Bitter" ausbrannte. Bitter, bitter...

Voescher Weinhandel in Elite-Liga

Vino Donino, der kleine feine Weinhandel im Voescher Neimeshof, tummelt sich in der Beletage der Weingüter. "Wir haben die Zusage bekommen, mit unseren Weinen vom Gut Castel Sallegg beim WineAward im Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach dabei sein zu dürfen", sagt Vino-Donino-Chefin Nicola Birker. Die Wein-Jury hat die guten Tropfen aus Voesch für einen der Preise nominiert. Die Verleihung ist am 28.März. Gourmets können beim Dinner mit internationalen Sterneköchen und der Creme de la Creme der Weinszene auf Schloss Bensberg noch teilnehmen (265Euro pro Person). Infos bei Vino Donino unter Tel.02152/895350 oder E-Mail info@vino-donino.de

Wissenswertes zu Papua-Neuguinea

"Zum gemütlichen Beisammensein werden landestypische Speisen gereicht." Dieser Satz im Pfarrbrief von St.Hubertus hat den Flüsterer stutzen lassen. Die Rede ist vom Weltgebetstag am Freitag, 6.März. An diesem Tag geht es ab 16Uhr im Marienheim um Papua-Neuguinea. Aus dem Erdkunde-Unterricht wissen wir, dass dies ein Inselstaat im Pazifik nahe Australien ist, rund 100000 Quadratkilometer größer als Deutschland. Aber was speist man dort? Frikadellen und Kartoffelsalat? Kaum, obwohl die Insel bis zum Ersten Weltkrieg deutsche Kolonie war. Nach einiger Recherche stoßen wir auf einen Erdofen, den Mumu. Aus dem Mumu haben die Einwohner Süßkartoffeln, Kochbananen, Kokosnussmilch, Kumu (ähnlich Spinat), Ingwer, Schalotten, Geflügel und Schweinefleisch zubereitet. Das Ganze wird zum Garen auf heißen Steinen in Bananenblätter gewickelt. Hm, lecker. Nichts wie hin am 6.März ins Marienheim!

Wie schön muss ein Narr sein?

"Es ist statistisch erwiesen, dass jeder dritte Deutsche hässlich ist." Mit diesen Worten stößt der in St.Hubert sehr beliebte Vizebürgermeister Karl-Heinz Hermans (links) dieser Tage auf einer Jecken-Veranstaltung am Kendel zum Prinzenpaar. TheoI. und KarinI. tauschen fragende Blicke aus. "Nun", holt Hermans(79), selbst Prinz 1974-1976 und für seine Schelmenstreiche berühmt, ganz tief Luft: "Wenn ich mir das überaus schöne Kempener Prinzenpaar so anschaue, dann bin ich wohl dieser Dritte..." Theos Trost-Tipp: Schönheit kommt von innen, und wer wie Karl-Heinz Hermans drüber lachen kann, den kann ohnehin nichts entstellen.

Das doppelte Lottchen

Aller guten Dinge sind zwei. Davon können die St.Huberter ein Lied singen. Denn wo sonst gibt es zwei Mal Schlecker? Welches Dorf von 8300 Einwohnern hat zwei Fußballklubs? Oder mit Aldi und Edeka zwei Supermärkte? Zwei Heimatstuben mit Weberhaus Kö und Schule Hohenzollernplatz. Zwei Ruinen, über die sich die Leute aufregen: Aversiers am Hohenzollernplatz und das nie zu Ende gebaute Haus am Blumenweg. Nach dem binären Prinzip funktioniert auch das Zwischenmenschliche: Persönlichkeiten wie van der Bloemen, Dicks, Zehnpfennig, Gehlen, Schiefner oder Dieker treten im Doppelpack auf, als Geschwister. Ja, in St.Hubert ist sogar die Hausnummer der Feuerwehr zwei Mal angebracht: Bendenstraße 1919.

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