Nach langem Hin und Her gibt es nun also 2016 kein Radrennen. Dafür plant der Verein eine Runderneuerung von „Rund um die Burg“ in 2017. Mit Blick auf das eher spärliche Zuschauerinteresse am Altstadtring sind diese Überlegungen ohne Frage richtig. Vielleicht gelingt es, innerhalb der Altstadt mehr Besucher zu mobilisieren.

Allerdings wird das Rennen seinen sportlichen Wert einbüßen. Nicht nur für die Amateurfahrer, die Jahr für Jahr zu Hunderten an den Start gehen, ist „Rund um die Burg“ das schnellste Straßenrennen Deutschlands. Das wird bei einer neuen Strecke nicht mehr so sein. Insofern dürfte es schwer werden, die Radsportler in Massen nach Kempen zu locken.

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