Klar, es ist nur eine Schülerwahl, doch wenn Gesamtschüler und Gymnasiasten der rechten NPD 3,6 Prozent der Stimmen geben, ist das erschreckend. Nachdenklich macht, dass darauf in der Diskussion zwischen Schülern und Politikern nicht eingegangen wird. Selbst dann nicht, als ein Schüler eine Frage zur NPD stellt. Statt dessen plädieren die Politiker einstimmig für mehr Demokratie. Das verstehe,wer will. Eine Partei zu wählen, die nicht verboten ist und bei der Bundestagswahl antreten darf, ist Demokratie. Und die macht eben manchmal Mühe. Demokratische Parteien sollten jede Chance nutzen, die NPD mit Argumenten bloßzustellen, statt zu schweigen.

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