Die Hochschule bietet Schülern Berufs-Orientierung.

Den Umgang mit Maschinen lernen die Kempener beim Praktikum in Krefeld bei Voith Paper.
Den Umgang mit Maschinen lernen die Kempener beim Praktikum in Krefeld bei Voith Paper.

Den Umgang mit Maschinen lernen die Kempener beim Praktikum in Krefeld bei Voith Paper.

Lothar Strücken

Den Umgang mit Maschinen lernen die Kempener beim Praktikum in Krefeld bei Voith Paper.

Kempen/Krefeld. Maschinenbau und Verfahrenstechnik- Berufe mit Zukunft? Diese Frage stellten sich jetzt zwölf Schüler des Luise-von-Duesberg-Gymnasiums (LvD). Bei einem Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe elf wurde ihnen ein Duales Orientierungspraktikum in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein angeboten.

Ziel des zweiwöchigen Praktikums ist es, die Schüler sowohl ins Studium als auch in die berufliche Praxis hineinschnuppern zu lassen. Oft sind Schüler schlecht über das Studium informiert.

Einiges kannten die LvD’ler schon von der Schule

Die zwölf Jungen und Mädchen des LvD gewannen beim Praktikum eine Woche lang Einblick in den Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Danach war die Praxis dran beim Krefelder Unternehmen Voith Paper.

Schon in der ersten Woche ging es zur Sache. Die Praktikanten erhielten ihr eigenes Programm, das von Mathematik, Vorlesungen bis zur Labor-Werkstoffkunde reichte. Einiges kannten die Schüler sogar schon aus der Schule. "Hier ist es nur viel komplexer", sagt die 16-jährige Evelyn Keusen.

Zu Beginn erhielten sie eine Einweisung in CAD, dem Konstruieren am Computer. Jeder durfte einen Lego-Stein entwerfen. Studenten betreuten die Schüler im Praktikum, und so lernten die Gymnasiasten nicht nur den Ablauf einer Studiumwoche, sondern auch das Studentenleben kennen. "Es läuft alles viel freier", so Maximilian Rosellen (16), einer der Praktikanten. "Die Studenten arbeiten selbstständig. Das freie Lernen ist besser, weil man sich so alles selber aufteilen kann."

Für Oberstudienrat Michael Liebland, dem Koordinator der Berufswahlorientierung, war die erste Woche "durchaus positiv." Auch LvD-Leiter Rainer Helfenbein ist zufrieden: "Uns liegt der Bereich Technik am Herzen. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei."

Dem Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Rolf Schloms, ist vor allem eines wichtig: Die Praktikanten sollen einen vielseitigen Einblick in das Studium bekommen, bevor sich die Schüler auf einen Studiengang festlegen. Scholms: "Es ist die wichtigste Entscheidung ihres Lebens. Erfolgreich ist man nur, wenn man Spaß hat."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer