Mitte März fällt in Aachen die Entscheidung. Werden St.Josef und Christ-König „geschluckt“?

Kempen. Schritt für Schritt nähern sich die drei Kempener Pfarrgemeinden an, was die Fusion ab 2010 betrifft. Zur Erinnerung: Bischof Heinrich Mussinghoff hatte verfügt, dass St.Marien und die ehemaligen Töchter St.Josef und Christ-König im nächsten Jahr aufgrund Priestermangel und Finanznot der Kirche zu einem Pfarrverbund verschmelzen müssen. Insgesamt handelt es sich dabei um rund 13 400 Katholiken.

Nachdem Propsteigemeinde, Kamperlings und Hagelkreuz Ende 2008 erstmals am runden Tisch gesessen hatten, um sich dem Fusionsgedanken zu nähern und mit Leben zu füllen, gingen die Verhandlungen nun in Runde zwei. Herausgekommen ist, dass die Mutterkirche St.Mariae Geburt auch die Pfarrkirche des künftigen Verbundes sein wird.

In zwei Punkten konnte der Knoten noch nicht durchschlagen werden. Zum einen die Frage, ob alle drei Pfarren aufgelöst werden und ein neues Gebilde entsteht. Die Alternative wäre, dass St.Josef und Christ-König in St.Marien eingepfarrt werden.

Zum anderen: Wie soll die Pfarrgemeinde heißen? Aus St.Josef war der Vorschlag gekommen, den Schnitt damit zu dokumentieren, dass man sich vom Namen St.Marien trennt und die Gemeinde nach St.Peter nennt. St.Peter- eine Kapelle im Kempener Süden- ist das älteste Gotteshaus des Kempener Landes.

Die Entscheidung über diese zwei Fragen überlässt man nun dem Bischof mit dem Priesterrat. Die Würfel fallen Mitte März. akü

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