Am Wochenende öffnen Hobbygärtner in Kempen, Grefrath und Nettetal wieder ihre Türen.

Die Gartenfreunde stehen vor einem farbenfrohen Wochenende.
Die Gartenfreunde stehen vor einem farbenfrohen Wochenende.

Die Gartenfreunde stehen vor einem farbenfrohen Wochenende.

Frank Hohnen

Die Gartenfreunde stehen vor einem farbenfrohen Wochenende.

Kempen/Grefrath/Nettetal. Hinter hohen Hecken verbergen sich oft einzigartige Gärten. Da wollen nicht nur Hobbygärtner gerne mal einen neugierigen Blick über den Zaun werfen dürfen. Die Aktion „Offene Gartenpforte“ macht das möglich: An diesem Wochenende laden Gartenbesitzer gleichgesinnte Pflanzenfreunde in ihr privates Gartenreich ein.

In Oedt steht auch Kaffee und Kuchen auf dem Tisch

Familie Engelbarts aus St. Hubert, Escheln 84 c, öffnet an beiden Tagen von 11 bis 16 Uhr ihren naturnahen Staudengarten mit Imkerei und Bienenweidepflanzen. In Oedt laden Brigitte und Rudi Schlothbohm am Sonntag von 11 bis 18 Uhr in ihren ungewöhnlich romantischen Bauerngarten an der Marktstraße 17 ein. Dort können Besucher in der Weinlaube Kaffee und Kuchen genießen – mit Blick auf den großen Teich.

Vier Gartenpforten stehen in Nettetal offen. 350 Quadratmeter groß ist der Garten von Christa Brüggemann in Lobberich an der Wevelinghoverstraße 146a. Rosen, Lavendel, Wasserelemente, ein Steinfluss mit Brücke sowie ein Kräutergarten in Anlehnung an Hildegard von Bingen erwartet Besucher dort. Einen Staudengarten mit altem Baumbestand gibt es bei Garten Gröne in Leuth, Busch 7. Er steht Interessenten am Samstag von 14 bis 18 Uhr sowie Sonntag von 10 bis 18 Uhr offen.

Samstag und Sonntag zeigt Rudolf Meyer sein 800 Quadratmeter großes Grünreich, in dem sich Garten und Kunst vereinen. Besucher sind dort jeweils von 14 bis 18 Uhr willkommen.

Mammutbäume können auch bestaunt werden

Drei Mammutbaumarten und über 400 Gehölz- und Baumarten werden auf der Sequoiafarm Kaldenkirchen, Buschstraße 98, präsentiert. Das 35 635 Quadratmeter große Areal steht Besuchern Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr offen. Der Eintritt in alle Gärten ist kostenfrei.

Die Offene Gartenpforte geht auf eine Initiative in England aus dem Jahr 1927 zurück. Dort wurde im Andenken an Königin Alexandra der „National Gardens Scheme Charitable Trust“ errichtet. Die Eintrittsgelder flossen in Hilfsfonds für die Krankenpflege.  Bereits im ersten Jahr kamen 8000 Pfund zusammen.

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