Ein Ende der Bauarbeiten auf der Johannes- Girmes-Straße ist nicht in Sicht.

An dieses Bild werden sich Autofahrer wohl gewöhnen müssen: Schlaglöcher und Warnbaken auf der Johannes-Girmes-Straße in Oedt. Zuständig ist aber nicht die Gemeinde, sondern der Landesbetrieb Straßenbau.
An dieses Bild werden sich Autofahrer wohl gewöhnen müssen: Schlaglöcher und Warnbaken auf der Johannes-Girmes-Straße in Oedt. Zuständig ist aber nicht die Gemeinde, sondern der Landesbetrieb Straßenbau.

An dieses Bild werden sich Autofahrer wohl gewöhnen müssen: Schlaglöcher und Warnbaken auf der Johannes-Girmes-Straße in Oedt. Zuständig ist aber nicht die Gemeinde, sondern der Landesbetrieb Straßenbau.

Kurt Lübke

An dieses Bild werden sich Autofahrer wohl gewöhnen müssen: Schlaglöcher und Warnbaken auf der Johannes-Girmes-Straße in Oedt. Zuständig ist aber nicht die Gemeinde, sondern der Landesbetrieb Straßenbau.

Oedt. Geduld ist gefragt: Die Bauarbeiten an der Johannes-Girmes-Straße in Oedt können noch einige Jahre dauern - und damit auch die Verkehrsbehinderungen. Das wurde im Ausschuss für Umwelt und Planung am Dienstagabend im Rathaus Oedt bekannt.

Zudem gab es die offizielle Bestätigung für eine Geschichte, die vor einem Monat schon in der WZ stand: Im Kirchengarten entsteht ein Ärztehaus.

"Richten Sie sich darauf ein, dass sich in den nächsten Jahren nicht viel ändert."

Michael Räppel, Bauamtsleiter, zur Johannes-Girmes-Straße

Der heikelste Punkt stand gar nicht auf der Tagesordnung - und da gehörte er nach Meinung von Bauamtsleiter Michael Räppel auch nicht hin.

Dennoch wollte Gerald Raeth (CDU) wissen, wann die Johannes-Girmes-Straße endlich fertig wird: "Die Maßnahme ist unbefriedigend, Anwohner beklagen sich über große Löcher, die Baken sind nur zu zehn Prozent beleuchtet." Hoffnung auf baldige Besserung konnte Räppel nicht machen: "Richten Sie sich darauf ein, dass sich in den nächsten Jahren nicht viel ändert."

Baulastträger für die Straßensanierung nach den Kanalarbeiten sei der Landesbetrieb Straßenbau in Mönchengladbach- und da "stehen wir in der Prioritätenliste unter ferner liefen". Laut Räppel könne der Bauhof der Gemeinde lediglich zur Gefahrenabwehr Baken vor den Löchern aufstellen.

Gegen die geplante Wohnbebauung nahe des ehemaligen Girmes-Geländes gibt es Bedenken vom Kreis Viersen und von den Gemeindewerken, die auf dem Areal eines Biogas-Anlage betreiben wollen: Die Bebauung sollte nicht näher als 300 Meter heranreichen. Der Ausschuss nahm die Bedenken zur Kenntnis. Eventuell sollen laut Bauamtsleiter Räppel an den Rand der geplanten Bebauung keine Häuser, sondern Garagen oder Äcker.

Der Orden "Unserer Lieben Frau" will ein Grundstück an der Grasheider Straße verkaufen, um mit dem Erlös den Erhalt der Liebfrauenschule zu sichern. Nach der erwarteten Genehmigung durch die Bezirksregierung wird laut Räppel der Flächennutzungsplan im Amtsblatt veröffentlicht. Zu Gerüchten, die Nachfrage nach Grundstücken sei gering, könne er nichts sagen. Eventuell soll es noch Gespräche mit dem Kloster geben.

Zu Raeths Klage, das könne so nicht bleiben, es müsse "Wege geben, dass alles besser abzustimmen", meinte Räppel: "Dann müssen Sie den Landesbetrieb Straßenbau verklagen."

Ärztehaus im Kirchengarten: Ralf Hansen hat Bauantrag gestellt

Konkrete Aussagen konnte Räppel zur Anfrage von Bernd Bedronka (SPD) machen, was es mit den Gerüchten um ein neues Ärztehaus auf sich hat: "Es gibt einen Bauantrag." An Stelle des ehemaligen Motels Schumeckers am Kirchengarten/Ecke Hohe Straße will Ralf Hansen einen Neubau für seinen Pflegedienst bauen, inklusive Sanitäts-Fachgeschäft und Arztpraxis.

Nicht konkret hingegen konnte Räppel die Frage beantworten, ob ein Grefrather Arzt dorthin umziehe oder ein neuer Arzt komme: "Das ist mir nicht bekannt."

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