Auf der Strecke des Niers-Expresses gab es am Montagvormittag erneut Probleme.

Auf der Strecke des Niers-Expresses gab es in den vergangenen Jahren häufig Probleme mit zu geringen Kapazitäten. Deshalb gibt es unter anderem zusätzliche Züge zwischen Geldern und Krefeld.
Auf der Strecke des Niers-Expresses gab es in den vergangenen Jahren häufig Probleme mit zu geringen Kapazitäten. Deshalb gibt es unter anderem zusätzliche Züge zwischen Geldern und Krefeld.

Auf der Strecke des Niers-Expresses gab es in den vergangenen Jahren häufig Probleme mit zu geringen Kapazitäten. Deshalb gibt es unter anderem zusätzliche Züge zwischen Geldern und Krefeld.

Lübke

Auf der Strecke des Niers-Expresses gab es in den vergangenen Jahren häufig Probleme mit zu geringen Kapazitäten. Deshalb gibt es unter anderem zusätzliche Züge zwischen Geldern und Krefeld.

Kempen/Krefeld. Im Berufsverkehr ist es am Montag auf der Strecke des Niers-Expresses (RE 10) erneut zu Verspätungen und Zugausfällen gekommen. Maik Seete, Sprecher der Nordwestbahn (NWB), bestätigte die Probleme auf Anfrage der WZ: „Wir hatten parallel zwei Fahrzeugstörungen.“ Zunächst sei um zirka sieben Uhr ein Zug zwischen Kempen und Krefeld auf der Strecke stehengeblieben. Um 7.15 Uhr habe es eine weitere Störung gegeben: In Geldern blieb ein Zug stehen. Da die Strecke des RE 10 zwischen Kleve und Düsseldorf nach Angaben der NWB größtenteils eingleisig verläuft, seien andere Züge zu dieser Zeit blockiert worden. Bis 8 Uhr habe es elf sogenannte Teilausfälle gegeben. Heißt: Ein Zug aus Richtung Kleve konnte in dieser Zeit nur bis zum Gelderner Bahnhof gelangen, „danach fiel er aus“. Das defekte Fahrzeug, das zwischen Kempen und Krefeld stand, wurde zum Krefelder Hauptbahnhof abgeschleppt und dort „kurzfristig geparkt, damit die Strecke frei wurde“. Der defekte Zug in Geldern wurde nach Angaben der Nordwestbahn ins Depot verfrachtet. Gegen 8 Uhr sei die Strecke wieder frei gewesen. Maik Seete sprach davon, dass es auf der gesamten Strecke bis Montagmittag Verspätungen gab. Etwa gegen 13 Uhr sei „man wieder gut im Plan“ gewesen.

Ersatzverkehr mit Bussen wurde nicht eingerichtet

Einen Ersatzverkehr mit Bussen habe die NWB „nicht so kurzfristig einrichten können“. Seete: „In dieser Hauptverkehrszeit ist es generell schwierig, Busse zu bekommen.“ In ähnlicher Weise schilderte das Unternehmen die Problemlage bereits im Mai 2014. Damals war ebenfalls ein Zug zwischen Kempen und Krefeld stehengeblieben. Die Organisation eines Ersatzverkehrs war aus Sicht von Pendlern damals „chaotisch“. In Folge der Fahrzeugschäden am Montag erwartet die Nordwestbahn in den kommenden Tagen keine Probleme. Die Fahrzeuge seien wieder einsatzbereit.

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