Das Altstadt-Original erlebte die Aussendung der Sternsinger mit. Außerdem berichten wir über das Genießer-Kino, alte und neue Baustellen und schauen auf die rockige Seite Kempens – live Ende Januar in vielen Kneipen.

Schön, Altstadt-Original Ferdi so lächelnd, munter und guter Dinge zu sehen. Das Foto entstand bei der Aussendung der Sternsinger. Ferdi in ihre Mitte nahmen Otto Birkmann, Kempens stellvertretender Bürgermeister, und Propst Thomas Eicker.
Schön, Altstadt-Original Ferdi so lächelnd, munter und guter Dinge zu sehen. Das Foto entstand bei der Aussendung der Sternsinger. Ferdi in ihre Mitte nahmen Otto Birkmann, Kempens stellvertretender Bürgermeister, und Propst Thomas Eicker.

Schön, Altstadt-Original Ferdi so lächelnd, munter und guter Dinge zu sehen. Das Foto entstand bei der Aussendung der Sternsinger. Ferdi in ihre Mitte nahmen Otto Birkmann, Kempens stellvertretender Bürgermeister, und Propst Thomas Eicker.

Frühstück zum Genießer-Kino? Ja, richtig, und Kaffee und Kuchen! Die Kinogänger sahen diesmal den Film „Frühstück bei Monsieur Henri“.

Gerüste vor und neben der Fassade, Warnbaken und das Baustellenschild im Erdgeschossfenster machen es unübersehbar: Das denkmalgeschützte Haus An St. Marien 8 ist eine Baustelle. Es wird zurzeit kernsaniert.

Kurt Lübke, Bild 1 von 3

Schön, Altstadt-Original Ferdi so lächelnd, munter und guter Dinge zu sehen. Das Foto entstand bei der Aussendung der Sternsinger. Ferdi in ihre Mitte nahmen Otto Birkmann, Kempens stellvertretender Bürgermeister, und Propst Thomas Eicker.

Kempen. Das sind mal Heilige Drei Könige: Bei der Aussendung der Sternsinger nahmen Propst Thomas Eicker, der stellvertretende Bürgermeister Otto Birkmann und Altstadt-Original Ferdi für ein Foto Aufstellung. Die Sternsinger haben ihre Arbeit übrigens fast getan. Morgen ist ab 9.30 Uhr in St. Marien Heilige Messe zum Fest der Taufe des Herrn und gleichzeitig Dankmesse der Sternsinger.

Polleranlage zum Kirchplatz

Apropos Kirchplatz: Die Polleranlage, die seit Ende Oktober die Zufahrt zu eben diesem Platz regelt, tut ihren Dienst wie sie soll. Kaum ein Fahrzeug ist auf dem Platz zu sehen und damit hat die Kirchengemeinde das Ziel, die Fläche rund um die Propsteikirche von seinem Parkplatz-Image zu befreien, erreicht. „Die Anwohner nehmen die Regelung auf und unterstützen sie. Das sorgt dafür, dass auch andere merken, dass sie mit ihrem Auto dort falsch sind“, freut sich Hans-Peter Fitzen vom Kirchenvorstand und lobt auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt bei der Installation der Anlage. Allerdings, das ist dem Flüsterer aufgefallen, gibt es immer noch unverbesserliche Parker. Und wenn diese nicht auf den „Parkplatz“ kommen, bleiben sie einfach mal direkt vor der Polleranlage stehen. Das ist wohl nicht im Sinne des Erfinders.

Bauarbeiten und Denkmalschutz

Und bleiben wir noch einmal An St. Marien. Zu den wenigen Fahrzeugen, die dort zu sehen sind, gehören einige Baufahrzeuge. Denn dort laufen zurzeit die Bauarbeiten an dem unter Denkmalschutz stehenden Haus An St. Marien 8 auf vollen Touren. Im Zuge eines Umbaus soll das Dach steiler werden und eine Gaube für mehr Licht und einen zweiten Rettungsweg sorgen. Die Pläne dafür hatten einige Kritik von Denkmalschützern hervorgerufen. Dennoch hatte der Denkmalausschuss mehrheitlich zugestimmt.

Genießer-Kino mit „Frühstück“

Viel Spaß hatten die Besucher diese Woche beim Genießer-Kino von WZ, Kempener Lichtspielen und Café Peerbooms. Bei Kaffee und Kuchen sahen sie den Film „Frühstück bei Monsieur Henri“, in dem es um den Senior Henri Voizot (Claude Brasseur) geht, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr alleine leben kann und deshalb eine WG gründet. Das nächste Genießer-Kino ist am 2. Februar. Dann wird der schwedische Film „Ein Mann namens Ove“ gezeigt. Dazu gibt es für folgende drei Kino-Freunde mit jeweils einem Begleiter freien Eintritt bei Kaffee und Kuchen: Hedi Stelkens, Alfons Halfmanns und Ingrid Dahlmann. Vom Flüsterer einen herzlichen Glückwunsch und viel Spaß!

Von Schneebergen und Eisreklame

Anfang der Woche lag doch tatsächlich mal ein wenig Schnee in Kempen – so richtig echter, der vom Himmel gefallen war. Beim Gang durch die Altstadt musste der Flüsterer dann aber auch wieder an einen anderen Schnee denken, nämlich der, der am ersten Weihnachtsmarktwochenende noch für Begeisterung bei den Kindern sorgte, dann aber aufgrund von Beschwerden abgetragen wurde. Der Flüsterer will ja nicht in alten Wunden bohren, aber der Bauzaun mit dem Hinweis auf das Grefrather Eisstadion, das den Schnee geliefert hatte, stand bis Donnerstagnachmittag noch am Rande des Buttermarktes vor dem Rathaus und warb für Schlittschuhlaufen auf 8000 Quadratmeter Eisfläche. „Und gut, dass der Berg so schnell weg war“, spottet der Flüsterer. „So konnte man das Schild wenigstens sehen.“

Kempen ist eine rocklastige Ecke

Haben Sie im Herbst eigentlich das Kneipenfestival „Kempen Live“ vermisst? Wenn ja, dann haben wir jetzt eine gute Nachricht. Das Event wurde in den Januar verlegt. Weil es im Herbst des Öfteren zu Terminüberschneidungen gekommen war, hat man sich jetzt für den 28. Januar entschieden. Zeitlich zwischen Silvester und Karneval eingebettet, hoffen die Organisatoren nun viele Feier-Freunde in die Altstadt zu locken. Neben den bewährten Kneipen Treppchen, Falko, Mauli’s, The Whistle Irish Pub und Venga ist erstmals auch „Zur Altstadt“ dabei. „Kempen ist eine rocklastige Ecke“, verrät Uwe John vom Veranstalter Gastro Event. Mit Schlager könne man die Kempener weniger begeistern. Daher ist Einges aus diesem Genre in den Kneipen zu hören. Zum Beispiel gibt es einen Partymix aus Neuem und Alten im Venga oder eine AC/DC-Coverband im Mauli’s. Im Falko ist wieder die Party-Funk-Band „Granufunk“ zu hören.

Abrissecke Ellenstraße/Hessenwall

Schaut man durch die Schaufenster in das ehemalige Heitzer-Gebäude an der Ecke Ellenstraße/Hessenwall sieht schon alles nach Abbruch aus. Nun soll es bald auch dem Gebäude von außen an den Kragen gehen. Wie die Stadt dem Flüsterer verriet, wird am Montag der Abriss beginnen. Zur Erinnerung: In einem Workshop hatten Stadt, Politik, Bauherr, Architekt und Stadtplaner gemeinsam an einem Entwurf für einen neuen Gebäudekomplex an dieser markanten Ecke der Altstadt gearbeitet. Nun soll dieser Realität werden. Wegen des Weihnachtsmarktes waren die Abbrucharbeiten noch ein paar Wochen verschoben worden. Nun soll es aber losgehen. Bis Ende des Monats soll von dem alten Haus nichts mehr zu sehen sein. Dann soll es aber eine Pause geben, damit der Karnevalszug am Rosenmontag ungestört vorbeiziehen kann. Danach wird die Grube ausgehoben und der Hochbau kann beginnen. In eineinhalb Jahren, also Mitte 2018, soll dann alles fertig sein.

Aus Fischhaus wird Zeelandia

Jüngst hatte der Altstadt-Flüsterer ja bereits davon berichtet, dass nach rund 18 Jahren Wolfgang (68) und Angelika Spachtholz (67) aus Straelen das Fischhaus an der Ecke Orsaystraße/Alte Schulstraße aufgeben. Nun verrät schon ein Schild im Fenster, wer der neue Betreiber wird: Zeelandia aus Krefeld eröffnet dort am 14. Februar eine neue Filiale. In Krefeld ist das Fischfachgeschäft seit mehr als zehn Jahren direkt neben dem Kaufhof zu finden. Versprochen wird ein reichhaltiges Angebot „an Fischen für den Alltag, aber eine exklusive Auswahl erlesener Schalentiere und Fischspezialitäten aus aller Welt“.

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