Die Temperaturen klettern, die Zahl der Badegäste in Kempen und Grefrath nun auch.

Rutschen, springen, planschen, schwimmen, sonnen oder klönen – in den Freibad-Becken in Kempen (l.) und Grefrath lässt es sich aushalten. In Kempen wurden Montag 800 Badegäste gezählt, in Grefrath 1000. Gestern waren es im Bad an der Dorenburg ohne Feierabendschwimmer schon 1200.
Rutschen, springen, planschen, schwimmen, sonnen oder klönen – in den Freibad-Becken in Kempen (l.) und Grefrath lässt es sich aushalten. In Kempen wurden Montag 800 Badegäste gezählt, in Grefrath 1000. Gestern waren es im Bad an der Dorenburg ohne Feierabendschwimmer schon 1200.

Rutschen, springen, planschen, schwimmen, sonnen oder klönen – in den Freibad-Becken in Kempen (l.) und Grefrath lässt es sich aushalten. In Kempen wurden Montag 800 Badegäste gezählt, in Grefrath 1000. Gestern waren es im Bad an der Dorenburg ohne Feierabendschwimmer schon 1200.

Rutschen, springen, planschen, schwimmen, sonnen oder klönen – in den Freibad-Becken in Kempen (l.) und Grefrath lässt es sich aushalten. In Kempen wurden Montag 800 Badegäste gezählt, in Grefrath 1000. Gestern waren es im Bad an der Dorenburg ohne Feierabendschwimmer schon 1200.

Rutschen, springen, planschen, schwimmen, sonnen oder klönen – in den Freibad-Becken in Kempen (l.) und Grefrath lässt es sich aushalten. In Kempen wurden Montag 800 Badegäste gezählt, in Grefrath 1000. Gestern waren es im Bad an der Dorenburg ohne Feierabendschwimmer schon 1200.

Rutschen, springen, planschen, schwimmen, sonnen oder klönen – in den Freibad-Becken in Kempen (l.) und Grefrath lässt es sich aushalten. In Kempen wurden Montag 800 Badegäste gezählt, in Grefrath 1000. Gestern waren es im Bad an der Dorenburg ohne Feierabendschwimmer schon 1200.

Nichts ging mehr gestern um die Mittagszeit auf den Parkplätzen in Schwimmbadnähe. Die Baustelle für das neue Regenrückhaltebecken verknappt den Parkraum, weil dort auch Material und Bauwerkzeuge gelagert werden müssen. Nicht nur Auswärtige kurvten länger herum. Wer sich auskannte, steuerte gleich den Platz hinter dem Sporthotel an.

Bild 1 von 5

Rutschen, springen, planschen, schwimmen, sonnen oder klönen – in den Freibad-Becken in Kempen (l.) und Grefrath lässt es sich aushalten. In Kempen wurden Montag 800 Badegäste gezählt, in Grefrath 1000. Gestern waren es im Bad an der Dorenburg ohne Feierabendschwimmer schon 1200.

Kempen/Grefrath. Der Sommer trägt Badelatschen, Shorts, T-Shirt und Sonnenbrille. Und Kühltasche, Klappliege, Schwimmtierchen, Badelaken, Proviant-Rucksack. . . Na? Schon beim Lesen ins Schwitzen gekommen? Keine Sorge. Abkühlung naht.

Das hofften und erlebten auch die Badegäste, die sich gestern nach längerer Kurverei auf der Suche nach einem Paktplatz teils schwer bepackt in Richtung Aqua-Sol bewegten. Gemächlichen Schrittes. Denn Sonne satt zur Mittagszeit setzt so manchen in einem Auto ohne Klimaanlage schon matt.

St. Töniserin zieht dreimal in der Woche ihre Bahnen in Kempen

Kurz vor Eins ist Heidrun Seibeck an der Schwimmbadkasse. Die 72-jährige St. Töniserin ist Stammgast im Kempener Schwimmbad, kommt drei Mal in der Woche hierher, obwohl sie das H2Oh vor der Haustür hat. „Ich muss draußen schwimmen, gehe gar nicht in die Halle“, erklärt sie. 13 Uhr – fürchtet sie da nicht schon ein pickepackevolles Becken bei nun stetig kletternden Temperaturen? „Nein, nein, Platz ist noch genug. Im 50-Meter-Becken verteilt es sich.“ Sagt’s und verabschiedet sich Richtung Umkleide. Eine Stunde Bahnenziehen liegt vor ihr.

Julia aus Viersen hat gestern ihr Seepferdchen gemacht

Bahnen hat Julia schon hinter sich. Sie steht mit nassen Haaren an der Kasse und lächelt: „Sie hat gerade ihr Seepferdchen geschafft“, erzählt ihre Mutter Sarah Hertes stolz. Mit ihrer zehnjährigen Tochter und Sohn Felix ist sie da, Pardon, war sie da. Es geht schon wieder nach Hause. „Wir sind seit Kassenöffnung um 9 Uhr hier“, erklärt sie die frühe Rückfahrt nach Viersen – Julia mit ihrem Abzeichen in der Tasche.

Kein hitzefrei für Marcus Weinert: Sauna wird genutzt

Hände in den Taschen, Däumchen drehen – das könnte man meinen, wenn man zurzeit an Marcus Weinerts Job im Saunabereich denkt. In Aufgussnähe sind es 85 Grad. „Der wärmste Arbeitsplatz im Aqua-Sol“, weiß sein Chef, Bad-Manager Wolfgang Werthschulte. Kommt denn überhaupt jemand, um freiwillig zu schwitzen? Weinert nickt: „Heute Morgen waren schon sieben Leute da. In den Sommerferien sind es vor allem Stammgäste. Aber in den zwei Jahren, seit die Sauna in Betrieb ist, gab’s noch keinen Tag ohne einen Saunagast.“

Wenn der Vater mit dem Sohne Beachvolleyball spielt

Heiß wie in der Sauna ist der Sand auf dem Beachvolleyballfeld. Nick (9) hat die Schattenseite gewählt. Papa Norbert Wens steht auf der anderen Seite des Netzes, pritscht und baggert die Aufschläge des Filius zurück. Der Moerser und sein Sohn genießen den Schwimmbadtag. 25 Minuten Anfahrt haben die beiden gern in Kauf genommen: „Wir haben im Moment kein Freibad.“

Nicks Haare sind beim Beachvolleyballspielen schon wieder getrocknet. Zum Wasser ist es aber nicht weit. Keine 50 Meter weiter glitzert das blaue 50-Meter–Becken, in dem nicht einmal zwei Dutzend Schwimmer unterwegs sind.

800 Badegäste haben am Montag das Aqua-Sol besucht. „Ein ruhiger Tag“ laut Badleiter Werthschulte. Er rechnet mit täglich höheren Zahlen. Der Wetterbericht für die nächsten zehn Tage steht für Sommer pur und Temperaturen über 30 Grad.

Da sollte man es machen wie Bernd Schnetter gestern um die Mittagszeit. „Ich komme gerade von der Arbeit“, sagte er und suchte sich einen Platz auf der weiten Liegewiese. Gut bepackt mit Klappstuhl, Matte, Handtuch, Kühltasche. . .

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer