Vier Martin-Schüler sind vom Unterricht ausgeschlossen worden.

Die Martin-Schule an der Straße Am Gymnasium.
Die Martin-Schule an der Straße Am Gymnasium.

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WZ-Archiv

Die Martin-Schule an der Straße Am Gymnasium.

Kempen. An der Martin-Schule gab es in den vergangen Wochen Probleme mit Drogen. Das bestätigte Schulleiter Hubert Kalla am Donnerstag auf WZ-Anfrage. „Wir haben von Eltern Hinweise bekommen“, so Kalla. Demnach stand der Verdacht im Raum, dass Marihuana konsumiert und verkauft worden ist. Die Ereignisse sollen sich in einer 9. Klasse abgespielt haben.

„Wir nehmen solche Hinweise von Eltern ernst“, so Kalla. Daher seien die verdächtigen Schüler zu Drogentests aufgefordert worden. Diese seien allerdings alle negativ verlaufen. Es sei aber davon auszugehen, dass es Verstöße gegeben hat. Daher seien vier Schüler vorübergehend für 14 Tage vom Unterricht ausgeschlossen worden. Diese Suspendierung gelte bis zum Ende des Schuljahres.

„Diese Reaktion ist ein Signal, dass wir den Missbrauch von Drogen nicht dulden“, sagt der Leiter der Hauptschule. In anderen Fällen in der Vergangenheit habe die Schulleitung ähnlich konsequent durchgegriffen. Solche Vorkommnisse würden zudem stets der Polizei gemeldet. So zum Beispiel im Januar 2014, als drei Jugendliche von einer Reinigungskraft beim Kiffen im Technikraum erwischt worden waren. tkl

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